Essensriten oft bewusst verzichtet. Oft werden in der Zubereitung Fertigprodukte verwendet. Fastfood wird selten in einem herkömmlichen Gastlokal angeboten, meist wird es in modern eingerichteten restaurantähnlichen Lokalen
gegessen, auch im Stehen oder Gehen aus der Hand. Viele kleine Schnellrestaurants
bieten keine Sitzplätze, häufig haben sie nur einen Verkaufsschalter oder wenige Stehplätze. Die Funktionalität der Nahrungsaufnahme steht im
Vordergrund, die Gäste sollen nicht lange verweilen. Im Extremfall bieten Drive-Ins den Verkauf der Produkte über speziell gestaltete Schalter ins Auto an.
Anbieter von Fastfood sind sowohl große multinationale Konzerne als auch kleinere Ketten sowie Familienbetriebe bzw. selbstständige Einzelpersonen. Viele internationale Fast-Food-Ketten sowie regionale Anbieter lassen ihre Produkte fabrikmäßig vorproduzieren und konservieren, um sie vor Ort blitzschnell für den Kunden aufzubereiten.
Döner Kebab
vergrößern
Döner Kebab
Japanische Kochmesser
Parallel zu den großen Konzernen halten sich viele kleine Anbieter mit ihren Imbiss- oder Döner-/Gyros-Buden, die, im Gegensatz zu den großen Ketten, häufig erfolgreich individuelle Spezialitäten aus verschiedenen Kulturbereichen anbieten.
Hörgeschädigte
In den Ketten der Systemgastronomie wird arbeitsteilig gearbeitet. Daher erfordert die Tätigkeit nur eine geringe Qualifikation, und das Lohnniveau ist entsprechend niedrig ("McJobs"). In den großen Fast-Food-Ketten arbeiten daher oft jugendliche Mitarbeiter, Teilzeitkräfte und Ausländer, die für den Verkauf der soweit als möglich vorproduzierten, warmgehaltenen Produkte am Tresen sorgen. Kleinere Fastfood-Betriebe (Imbissbuden) im Privatbesitz (Pommesbude, Dönerladen) erinnern in ihrem Betrieb noch etwas stärker an herkömmliche Lokale; sie werden häufig als Familenbetrieb geführt.
Der wachsende Markt für schnelles Essen ist heiß umkämpft. Besonders die großen Ketten versuchen daher, mit aufwendigen Marketingkampagnen ihre Umsätze zu steigern und vor allem junge Menschen in die Fastfoodrestaurants locken. Die Auswahl ist sowohl bei großen Ketten als auch bei kleinen unabhängigen Anbietern in der Regel auf wenige Produkte reduziert und standardisiert, der Kunde kann oft anhand von Abbildungen wählen.
Die Fastfood-Essgewohnheiten setzen sich häufig zu Hause fort: Der Mikrowellenherd ersetzt oft den Küchenherd, oft ernähren sich die Familien individuell mit Fertigmenüs "aus dem Kühlschrank" bzw. Tiefkühlmenus, während gemeinsame Mahlzeiten immer seltener werden.
Mittlerweile setzen Firmen verschiedener Richtungen auf Fastfood: Es gibt Bäckereien ("Backshops"), Fischgeschäfte und Fleischereien, die Snacks für zwischendurch anbieten