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News
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Freitag, 26 August 2005 |
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| Fatburner - dieser Begriff spricht jeden an, der sich Sorgen um seine Figur macht. Wäre es nicht schön, die überflüssigen Pfunde einfach zu verbrennen? Hormone, eiweißspaltende Enzyme, Mineralstoffe, Vitamine und andere Verbindungen, die im Stoffwechsel eine Rolle spielen, werden als Fatburner tituliert. Spezielle Lebensmittel wie Tee, Ananas oder Kaffee sollen den Fettabbau im Körper ebenfalls auf Touren bringen, dann schmelzen überschüssige Kalorien angeblich dahin. Für solche Aussagen gibt es jedoch keine wissenschaftliche Grundlage. Selbst bei den Mitteln, die etwas mit dem Energiestoffwechsel zu tun haben, wie z. B. Carnitin, fehlen jegliche Belege, dass mit ihrer Einnahme das Gewicht sinkt. Die simple Tatsache, dass sich der Energieverbrauch durch regelmäßige Bewegung und Sport erhöhen lässt, wird beim Lobpreisen der Fatburner meist verschwiegen. „Nur eine Diät, die auf längere Sicht eingehalten werden kann wie z. B. eine fettmoderate, stärkebetonte und ballaststoffreiche Ernährung, die ca. 500 bis 800 Kalorien pro Tag unter dem tatsächlichen Verbrauch liegt“, so die DGE "kann auf Dauer das Körpergewicht senken."
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Freitag, 26 August 2005 |
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| MCT-Fette werden in der Diätetik bei verschiedenen Darmerkrankungen, insbesondere bei Fettverdauungsstörungen, erfolgreich eingesetzt. Aber eignen sie sich auch, um überflüssige Pfunde langfristig loszuwerden? Nein, so die Antwort der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE). Zwar kommt es zu einer kurzfristigen Gewichtsabnahme und Verminderung des Körperfetts, wenn MCT-Fette in einer kalorienreduzierten Diät anstelle von herkömmlichen Fetten eingesetzt werden - doch macht sich dieser Effekt nur kurze Zeit bemerkbar: Schon nach ca. zwei Wochen hat sich der Körper an die MCT-Fette angepasst, so dass sie keinen Vorteil zu normalen Fetten mehr bieten. Auch die häufig betonte Einsparung von Kalorien lohnt nur bedingt: 80-120 kcal pro Tag - das entspricht einem Glas Colagetränk oder einer Banane - lassen sich leicht an anderer Stelle einsparen. MCT-Fette sind somit keine „Fettsensation“ bei der Gewichtsabnahme.
Daher gilt nach wie vor die Empfehlung der DGE, langfristig die Energiezufuhr zu senken und den Energieverbrauch durch Bewegung zu steigern. Der Verzehr von reichlich Gemüse, Obst und Vollkornprodukten sowie fettarmen Varianten von Fleisch, Milch- und Milchprodukten soll die Basis einer Reduktionskost bilden.
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Freitag, 26 August 2005 |
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| In Deutschland ist es nicht gelungen, den 1990 von den Vereinten Nationen (UN) gefassten Entschluss umzusetzen, den Jodmangel bis 2000 weltweit zu beseitigen. Wie der Ernährungswissenschaftler Prof. Dr. Gerhard Jahreis von der Universität Jena, Präsidiumsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), anlässlich einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Arbeitskreis Jodmangel in Berlin feststellt, wurde nach neuesten Untersuchungen (Papillon-Studie)bei 33,2 % der Bevölkerung eine Schilddrüsenvergrößerung entdeckt, bei 8,8 % der Deutschen Knoten in der Schilddrüse.
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Freitag, 26 August 2005 |
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| Der Geschmacksverstärker Glutamat stand in der Vergangenheit immer wieder im Mittelpunkt kontroverser Diskussionen über seine gesundheitliche Verträglichkeit. Nach Ansicht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) ist die Glutamataufnahme über die Nahrung, insbesondere bei rationeller Verwendung von Glutamat zur Würzung, für die Allgemeinheit unbedenklich und steht in keinem Widerspruch zu einer gesundheitsbewussten Ernährung. Als Glutamate werden im allgemeinen Sprachgebrauch die Salze der Aminosäure Glutaminsäure bezeichnet. Aufgrund seiner sensorischen Wirkung wird Glutamat weltweit als bedeutender Geschmacksverstärker eingesetzt. Für die Verwendung in Lebensmitteln sind sechs Glutaminsäureverbindungen als Zusatzstoffe zugelassen. Diese sind auch unter den E-Nummern E 620 bis E 625 gekennzeichnet. Gemäß Lebensmittelkennzeichnungsverordnung (LMKV) § 6 ist der Klassenname (Geschmacksverstärker) gefolgt von der Verkehrsbezeichnung (Name der betreffenden Glutaminsäureverbindung oder entsprechende E-Nummer) anzugeben. Das bedeutet in der Praxis: wenn einem Lebensmittel z.B. Mononatriumglutamat enthält, muss diese Verbindung in der Zutatenliste mit der Kennzeichnung „Geschmacksverstärker Mononatriumglutamat“ oder „Geschmacksverstärker E 621“ aufgeführt sein. Es ist also in jedem Fall eine Einzelkennzeichnung erforderlich. Auch Lebensmittel ohne Zutatenliste (z. B. lose Ware) müssen durch die Angabe „mit Geschmacksverstärker“ an oder bei der Ware oder als Aushang gekennzeichnet sein.
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Montag, 15 August 2005 |
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Für alle gut, für Diabetiker besser
Die zunehmende Verbreitung von Übergewicht und Fettsucht und die damit
einhergehenden Folgeerkrankungen wie z.B. Diabetes mellitus sind
Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft. Für eine Gesellschaft,
die vermehrt unter Bewegungsmangel leidet, ist eine Ernährung mit einer
ausgeglichenen Energiebilanz wichtiger als je zuvor. Kalorienzufuhr und
Kalorienverbrauch müssen in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander
stehen. Die Hauptnährstoffe Fette und Kohlenhydrate stehen hier im
Mittelpunkt gegenwärtiger wissenschaftlicher Betrachtung: Fette
hinsichtlich einer verringerten Aufnahme und einer qualitativen
Verbesserung, Kohlenhydrate bezüglich ihrer Wirkung auf den
Blutzuckerspiegel, d.h. die Blutglucosekonzentration. |
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