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Vollwertige Ernährung kann das Krebsrisiko senken


In Deutschland sind rund 25 % der Todesfälle auf Krebserkrankungen zurückzuführen. Das Risiko für eine Tumorentstehung ist nicht nur erblich oder abhängig vom Alter. Die Ernährung gehört neben dem Rauchen zu den wesentlichen Faktoren bei der Entstehung von Krebserkrankungen. Der World Cancer Report der Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass 30 % der Krebsfälle auf das Konto „Ernährung“ gehen. Darüber hinaus spielen Übergewicht und körperliche Aktivität im Rahmen des Lebensstils eine Rolle.



Jeder von uns kann durch eine gesundheitsorientierte Lebensweise das Risiko für ernährungsmitbedingte Erkrankungen wie z. B. dem Krebs senken. Die DGE rät deshalb zur Krebsprävention: „Achten Sie auf Ihr Gewicht, essen Sie 5-mal täglich Gemüse und Obst und bleiben Sie in Bewegung!“ Wer zusätzlich noch auf das Rauchen und übermäßigen Alkoholgenuss verzichtet, tut aktiv etwas für seine Gesundheit.

Hintergrundinformation: Verschiedene Lebensmittelgrup-pen, aber auch Inhaltsstoffe der Nahrung können das Risiko für bestimmte Krebserkrankungen beeinflussen und mögli-cherweise senken. Eine vollwertige Ernährung mit mehr Gemüse, Obst und Vollkornprodukten, fettarme Varianten von Milch und Milchprodukten, weniger Fleisch sowie Fleischwaren und wenig Alkohol steht dabei im Vordergrund von praktischen Ernährungsempfehlungen. Ein hoher Obst- und Gemüseverzehr senkt die Wahrscheinlichkeit für Spei-seröhren- und Dickdarmkrebs. Die DGE empfiehlt, täglich 5 Portionen Gemüse und Obst zu essen, mindestens 650 g täglich. Das sind zum Beispiel 3 Portionen Gemüse (400 g) gegart, roh und/oder Blattsalat plus 2 Portionen Obst (250 g). Um das Dickdarmkrebsrisiko zu senken, sollten reichlich Vollkornprodukte verzehrt werden. Sie liefern viele Ballaststoffe und ermöglichen es, die empfohlene Menge von mindestens 30 g pro Tag zu erreichen.

Der Konsum an Fleisch und Fleischwaren, z. B. Wurst, Schinken und Pökelwaren, sollte vermindert, der an Fisch erhöht werden, da sich hierdurch das Risiko für Darmkrebs vermindern lässt. Auch gibt es Hinweise dafür, dass der Ver-zehr fettreicher Seefische (Makrele, Lachs, Hering) die Gefahr für Prostata- und Endometriumkrebs (Gebärmutter-schleimhaut) zu senken scheint.

Alkohol erhöht das Risiko für Tumoren im Mund, Rachen, Speiseröhre, Leber, Brust und Darm. Darüber hinaus hat täglicher Alkoholgenuss einen entscheidenden Einfluss auf das Krebsrisiko. Der Genuss geringer Alkoholmengen ist tolerabel, sollte jedoch nicht regelmäßig erfolgen. Quelle: 3



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