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| Entgegen weit verbreiteter Ansichten kann Vitamin C einer Erkältung nicht vorbeugen oder die Beschwerden lindern. Lediglich bei Leistungssportlern oder extremen Wetterbedingungen könnte eine Wirkung vorhanden sein, urteilen Wissenschaftler in PLoS Med (2005; 2: e168).
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| Stark übergewichtige (adipöse) Frauen haben unabhängig von der Körperfettverteilung ein um 68% erhöhtes Risiko, an Nierenkrebs (Nierenzellkarzinom) zu erkranken. Dagegen haben adipöse Männer kein signifikant erhöhtes Nierenkrebsrisiko, allerdings ist bei ihnen die Körperfettverteilung, d. h. die Größe des Taillenumfangs und des Hüftumfangs, bedeutsam. Dies zeigen neue Ergebnisse der europaweiten EPIC (European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition)-Studie, an der Epidemiologen des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) maßgeblich beteiligt sind
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| Schluck aus dem Wasserhahn - Medikamenten-Cocktail - Trinkwasser in Gefahr Deutsches Leitungswasser sollte aufgrund sorgfältiger Prüf- und Klärmaßnahmen Trinkwasserqualität haben, doch Untersuchungen zu Folge könnte ein Schluck aus der Leitung sprichwörtlich den "Besuch der Apotheke" ersetzen. Analysen belegen, dass in Trinkwasser Medikamentenspuren nachzuweisen sind. Ganz neu ist die Geschichte nicht, denn bereits vor 10 Jahren wiesen Zufallsbefunde von Berliner Forschern auf diese Tatsache hin. In der Zwischenzeit haben sich die Analyseverfahren verbessert und es finden deutschlandweit Untersuchungen über Medikamente in Gewässern statt.
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| Übergewicht bedroht auch die Leber - Fettleberhepatitis Die Fettleber ist nicht immer Folge eines zu hohen Alkoholkonsums. Was viele Menschen nicht wissen: auch Übergewicht ist ein Risikofaktor für diese Lebererkrankung. Die beste Therapie in solchen Fällen ist eine Gewichtsreduktion. Dadurch ist es möglich, den Verfettungsprozess nicht nur aufzuhalten, sondern auch rückgängig zu machen. In den westlichen Industrienationen sind schätzungsweise 20 bis 40% der Bevölkerung von einer Fettleber betroffen. So genannte Neutralfette lagern sich in die Leberzellen ein. Von einer Fettleber ist dann die Rede, wenn mindestens die Hälfte der Leberzellen von Einlagerungen betroffen sind.
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| Cholesterin senken - Phytosterine machen es möglich
Die Palette der Lebensmittel mit cholesterinsenkendem Effekt wird immer größer. War zunächst nur Brotaufstrich mit diesem Zusatznutzen erhältlich, finden sich nun im Kühlregal auch Milch und Milchprodukte als funktionelle Lebensmittel. Möglich machen es Phytosterine, die von Natur aus in geringen Mengen in Sonnenblumenkernen, Nüssen, Hülsenfrüchten sowie Gemüse enthalten sind.
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| m Gegensatz zu den Essstörungen Anorexie und Bulimie steht bei Orthorektikern nicht die Quantität der Nahrungsmittel im Vordergrund, sondern die vermeintliche Qualität
Das Streben nach gesunder Ernährung als Symptom für eine Essstörung: Bei Orthorexia nervosa (griechisch "orthos" = richtig und "orexis" = Appetit) zeigen die Betroffenen eine übersteigerte Fixierung auf gesunde Nahrungsmittel. Den Begriff Orthorexie führte der amerikanische Mediziner Steven Bratman im Jahr 1997 ein.
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| 1,9 Millionen Mangelernährte - Deutschland bei ernährungsmedizinischer Versorgung im internationalen Vergleich Schlusslicht
Themen rund um Übergewicht und Diäten haben Konjunktur. Doch nahezu unbemerkt von der Öffentlichkeit hat sich in den vergangenen Jahren neben der "Adipositas-Epidemie" ein Problemfeld aufgetan: Viele Menschen essen zu wenig und sind untergewichtig oder krankhaft mangelernährt. So unterschiedlich die Ursachen und Symptome hierfür auch sind, ein großes Problem stellt diese Unternährung nicht zuletzt dar, wenn der Betreffende erkrankt: 30% aller Patienten kommen mangelernährt in deutsche Kliniken.
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| Cholesterin - gute Zeiten, schlechte Zeiten - Interview zum Thema Cholesterin, LDL und HDL
Gutes und schlechtes Cholesterin, hoher und niedriger Cholesterinspiegel, LDL und HDL. Was und wieviel ist nun gut und schlecht? Wir sprachen mit Dipl. troph. Susanne Sonntag über das vielzitierte Thema "Cholesterin".
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| Wissenschaftler vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke haben in einer neuen Studie (Jürgens et al., Obesity Research, 13:1146-1156, 2005) herausgefunden, dass die Aufnahme von Fructose (Fruchtzucker) die Körperfett- und Gewichtszunahme bei Mäusen deutlich steigert. Damit liefern die Forscher neue Daten, die einen Zusammenhang zwischen dem weltweit angestiegenen Fructosekonsum und der stetig steigenden Zahl übergewichtiger Menschen möglich machen.
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| Wer viel frisches Obst isst und gleichzeitig wenig Fleisch, Hülsenfrüchte, helles Brot, Bier sowie kalorienreiche Erfrischungsgetränke konsumiert, hat ein um 70% niedrigeres Risiko an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Dies zeigen neue Ergebnisse der EPIC (European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition)-Potsdam-Studie, die ein Forscherteam unter der Leitung von Professor Dr. Heiner Boeing vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) veröffentlichte (Heidemann et al., 2005, Diabetologia Vol. 48, ab 12.05.2005 als „Online First“-Publikation beim Springer-Verlag Heidelberg erhältlich).
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| Wer in der Steinzeit durch seinen Geschmackssinn vor dem Verzehr giftiger Substanzen gewarnt wurde, hatte gegenüber weniger geschmacksempfindlichen Menschen einen deutlichen Selektionsvorteil. Dieses lassen neue genetische Untersuchungen eines „Bittergeschmacks-Gens“ vermuten, die ein internationales Wissenschaftlerteam durchführte, zu dem auch Professor Dr. Wolfgang Meyerhof und Dr. Bernd Bufe vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) gehören (Soranzo, N. et al., Current Biology, July 26, 2005).
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| Wer täglich auf Schinken und Bratwurst besteht, erhöht sein Darmkrebsrisiko deutlich. Kommt dagegen häufig Fisch auf den Tisch, ist das Risiko an Darmkrebs zu erkranken abgesenkt. Frühere Untersuchungsergebnisse hatten bereits auf diese Zusammenhänge hingewiesen – die Auswertung einer Studie mit rund einer halben Million Teilnehmern bestätigt nun die Vermutung.
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| Seit Beginn der 90er Jahre wird mit der 5-am-Tag-Kampagne, einer der größten gesundheitsbezogenen Kampagnen der letzten Jahre, in den USA und in Europa das Ziel verfolgt, den Verzehr von Gemüse und Obst anzuheben - in Deutschland von derzeitig durchschnittlich 350 g/Tag auf 650 g/Tag. Ein wesentlicher Grund für diese Kampagne war die Annahme, dass sich ein großer Teil der Krebserkrankungen durch Änderungen der Ernährungsgewohnheiten verhindern ließe (Doll und Peto, 1981). Diese Annahme wurde durch Ländervergleiche, Fall-Kontroll-Studien und einige wenige Kohortenstudien gestützt. In den letzten Jahren sind die Daten mehrerer großer, prospektiv angelegter Kohortenstudien publiziert worden, so dass u.E. die Bewertung der vermuteten Assoziation von Obst- und Gemüse-Verzehr und Krebsrisiko nun auf einer breiteren Datenbasis erfolgen kann.
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| Ein in grünem Tee enthaltenes Polyphenol (Epigallocatechingallat, EGCG) reduziert dosisabhängig die Körperfettzunahme bei Mäusen. Der Effekt ist nicht auf eine appetithemmende Wirkung der Substanz zurückzuführen, sondern auf eine verminderte Aufnahme der Nahrung im Darm und eine gesteigerte Fettverbrennung. Dieses zeigen neue Ergebnisse einer Forschergruppe unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Susanne Klaus vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) Potsdam Rehbrücke (International Journal of Obesity, Klaus et al., 2005).
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| Neueste epidemiologische Daten aus der EPIC-Studie (European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition) bestätigen die risikosenkende Wirkung einer ballaststoffreichen Ernährung gegen Dickdarmkrebs. Dr. Heiner Boeing vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) in Potsdam-Rehbrücke leitet die EPIC-Studie in Potsdam: „Die von uns erhobenen Daten ergaben, dass das Risiko, an Dickdarmkrebs zu erkranken, durch eine Erhöhung der Ballaststoffe von 15 g pro Tag und Person auf 35 g pro Tag um 40 % gesenkt wurde. Die Quelle und Art der Ballaststoffe spielte dabei keine entscheidende Rolle.“ Der Zusammenhang zwischen Ballaststoffen und Dickdarmkrebs war auf Grund von Ländervergleichen vermutet worden, konnte in früheren Studien jedoch nicht eindeutig nachgewiesen werden. Die nun von der EPIC-Studiengruppe im Lancet (Volume 361) veröffentlichte Arbeit hat diese Lücke schließen können.
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| Adiponectin - ein neu entdecktes Protein des Fettgewebes - kann möglicherweise das Risiko einer Diabeteserkrankung senken. Forscher des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) in Potsdam-Rehbrücke haben unter der Leitung von Prof. Andreas Pfeiffer und Dr. Heiner Boeing jetzt herausgefunden: Hohe Plasma-Adiponectinspiegel sind direkt mit einem niedrigen Diabetes-Risiko verbunden (Lancet, Volume 361: 226-228, 18. 1. 2003 ). Dagegen besitzen Personen mit einem geringen Adiponectinspiegel ein höheres Diabetes-Risiko. Das Risiko eines Diabetes könnte in Zukunft durch die Messung des Adiponectinspiegels - zusätzlich zu bekannten Faktoren wie Übergewicht, Fehlernährung und Bewegungsmangel - genauer beurteilt werden.
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| Rot, gelb, grün, blau ... nicht nur die Vielfalt der Farben von Gemüse und Obst ist enorm, sondern auch die Zahl der Inhaltsstoffe. Neben den essenziellen Inhaltstoffen wie Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe enthalten sie Substanzen, die den Körper auf vielfältige Art und Weise vor Krankheiten schützen können. Sie werden „sekundäre Pflanzenstoffe“ genannt, tragen klangvolle Namen wie Carotinoide, Phytosterine, Sulfide oder Phytoöstrogene und verhindern z. B. schädliche Oxidationen, senken das Cholesterol oder hemmen die Blutgerinnung.
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| In Deutschland sind rund 25 % der Todesfälle auf Krebserkrankungen zurückzuführen. Das Risiko für eine Tumorentstehung ist nicht nur erblich oder abhängig vom Alter. Die Ernährung gehört neben dem Rauchen zu den wesentlichen Faktoren bei der Entstehung von Krebserkrankungen. Der World Cancer Report der Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass 30 % der Krebsfälle auf das Konto „Ernährung“ gehen. Darüber hinaus spielen Übergewicht und körperliche Aktivität im Rahmen des Lebensstils eine Rolle.
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| Selbst wenn neben den frischen Lebensmitteln alle Obst- und Gemüseprodukte einbezogen werden, erreichen Frauen wie Männer mit einem durchschnittlichen Verzehr von je 150 g Gemüse und Obst, insgesamt also rund 300 g täglich, nur knapp die Hälfte der von der DGE empfohlenen Zufuhr von 650 g/Tag.
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| Zu fett und zu viel - so lauten nach wie vor die Hauptfehler bei den deutschen Essgewohnheiten. Problematisch ist vor allem, dass mehr Kalorien verzehrt werden, als für den heute üblichen bewegungsarmen Alltag notwendig wären. Eine träge Lebensweise ist inzwischen für die meisten Menschen Realität. Computerarbeitsplätze mit sitzender Tätigkeit erleichtern nicht nur in Büros, sondern bei der Lagerarbeit und in der Produktion an vielen Maschinen die Arbeit. Das hat Konsequenzen: Zahlreiche Laufwege, Treppen steigen oder körperlich schwere Arbeiten fallen weg. Wer seine Freizeit zudem träge auf dem Sofa verbringt und alle Besorgungen mit dem Auto erledigt, läuft Gefahr, dick zu werden.
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| In Deutschland sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit 47,3 % und bösartige Tumoren mit 25,1 % weiterhin die häufigsten Todesursachen, so ein Ergebnis des Ernährungsberichts 2004 der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V., der im Dezember 2004 veröffentlicht wurde. Schließt man die durch Rauchen assoziierten Todesfälle aus, sind diese ernährungsmitbedingte Krankheiten für 68 %, also für über zwei Drittel der Todesfälle verantwortlich. Die durch falsche Ernährung und Lebensweise mitverursachten Todesfälle könnten durch eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige körperliche Bewegung verringert werden.
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| Nach jeder Tasse Kaffee solle auch ein Glas Wasser getrunken werden, da Kaffee „treibt“, so ein häufig gut gemeinter Rat. Aber stimmt es, dass Kaffee dem Körper Wasser entzieht und somit nicht zur Flüssigkeitszufuhr hinzuzählt? Nein, so die Antwort der DGE. Es schadet zwar nicht, zu einer Tasse Kaffee auch ein Glas Wasser zu trinken, notwendig ist es aber nicht. Für viele Menschen leistet Kaffee einen wesentlichen Beitrag zur täglichen Gesamtwasserzufuhr. Es wird in die Flüssigkeitsbilanz einbezogen - wie jedes andere Getränk auch, z. B. ein Glas Saft, eine Tasse Tee oder ein Glas Bier am Abend.
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| In der warmen Jahreszeit und gerade bei Reisen in tropische und subtropische Länder besteht ein erhöhtes Risiko einer Magen- und Darminfektion. Sonne, Hitze, mangelnde Kühlmöglichkeiten und andere Hygienestandards bieten Krankheitserregern ideale Wachstumsmöglichkeiten. Der sorgfältige Umgang sowie optimale Lagerung sind deshalb umso wichtiger. Besonders Fleisch, Geflügel, Eierspeisen, Milchprodukte und Fisch sind optimale Nährböden für Mikroorganismen und deshalb leicht verderblich. Für Fernreisende gilt daher beim Essen und Trinken die Regel: „Koch es, schäl es oder vergiss es!“.
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| Nach den derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnissen gibt es keinen Anlass, die bestehenden Ernährungsempfehlungen zu revidieren. Auch weiterhin gilt, dass eine ausgewogene Ernährung mit einer ausgeglichenen Energiebilanz und reichlich körperlicher Bewegung langfristig am ehesten geeignet sind, Übergewicht zu vermeiden oder abzubauen. Die Ernährung sollte reich an komplexen Kohlenhydraten und Ballaststoffen, aber moderat in der Zufuhr von Fetten, insbesondere tierischen Fetten sein. Bei der Auswahl der Lebensmittel sollten Verbraucher aber stärker als bisher auf die unterschiedliche Qualität der verzehrten Kohlenhydrate und Fette achten.
Die Expertenrunde kam zu dem Ergebnis, dass eine Verwendung des Glykämischen Index (GI) lediglich in Teilbereichen, z. B. in der diätetischen Therapie des Diabetes mellitus und bei der Bewertung kohlenhydratreicher Lebensmittel, sinnvoll sein kann.
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| Fatburner - dieser Begriff spricht jeden an, der sich Sorgen um seine Figur macht. Wäre es nicht schön, die überflüssigen Pfunde einfach zu verbrennen? Hormone, eiweißspaltende Enzyme, Mineralstoffe, Vitamine und andere Verbindungen, die im Stoffwechsel eine Rolle spielen, werden als Fatburner tituliert. Spezielle Lebensmittel wie Tee, Ananas oder Kaffee sollen den Fettabbau im Körper ebenfalls auf Touren bringen, dann schmelzen überschüssige Kalorien angeblich dahin. Für solche Aussagen gibt es jedoch keine wissenschaftliche Grundlage. Selbst bei den Mitteln, die etwas mit dem Energiestoffwechsel zu tun haben, wie z. B. Carnitin, fehlen jegliche Belege, dass mit ihrer Einnahme das Gewicht sinkt. Die simple Tatsache, dass sich der Energieverbrauch durch regelmäßige Bewegung und Sport erhöhen lässt, wird beim Lobpreisen der Fatburner meist verschwiegen. „Nur eine Diät, die auf längere Sicht eingehalten werden kann wie z. B. eine fettmoderate, stärkebetonte und ballaststoffreiche Ernährung, die ca. 500 bis 800 Kalorien pro Tag unter dem tatsächlichen Verbrauch liegt“, so die DGE "kann auf Dauer das Körpergewicht senken."
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| MCT-Fette werden in der Diätetik bei verschiedenen Darmerkrankungen, insbesondere bei Fettverdauungsstörungen, erfolgreich eingesetzt. Aber eignen sie sich auch, um überflüssige Pfunde langfristig loszuwerden? Nein, so die Antwort der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE). Zwar kommt es zu einer kurzfristigen Gewichtsabnahme und Verminderung des Körperfetts, wenn MCT-Fette in einer kalorienreduzierten Diät anstelle von herkömmlichen Fetten eingesetzt werden - doch macht sich dieser Effekt nur kurze Zeit bemerkbar: Schon nach ca. zwei Wochen hat sich der Körper an die MCT-Fette angepasst, so dass sie keinen Vorteil zu normalen Fetten mehr bieten. Auch die häufig betonte Einsparung von Kalorien lohnt nur bedingt: 80-120 kcal pro Tag - das entspricht einem Glas Colagetränk oder einer Banane - lassen sich leicht an anderer Stelle einsparen. MCT-Fette sind somit keine „Fettsensation“ bei der Gewichtsabnahme.
Daher gilt nach wie vor die Empfehlung der DGE, langfristig die Energiezufuhr zu senken und den Energieverbrauch durch Bewegung zu steigern. Der Verzehr von reichlich Gemüse, Obst und Vollkornprodukten sowie fettarmen Varianten von Fleisch, Milch- und Milchprodukten soll die Basis einer Reduktionskost bilden.
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| In Deutschland ist es nicht gelungen, den 1990 von den Vereinten Nationen (UN) gefassten Entschluss umzusetzen, den Jodmangel bis 2000 weltweit zu beseitigen. Wie der Ernährungswissenschaftler Prof. Dr. Gerhard Jahreis von der Universität Jena, Präsidiumsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), anlässlich einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Arbeitskreis Jodmangel in Berlin feststellt, wurde nach neuesten Untersuchungen (Papillon-Studie)bei 33,2 % der Bevölkerung eine Schilddrüsenvergrößerung entdeckt, bei 8,8 % der Deutschen Knoten in der Schilddrüse.
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| Der Geschmacksverstärker Glutamat stand in der Vergangenheit immer wieder im Mittelpunkt kontroverser Diskussionen über seine gesundheitliche Verträglichkeit. Nach Ansicht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) ist die Glutamataufnahme über die Nahrung, insbesondere bei rationeller Verwendung von Glutamat zur Würzung, für die Allgemeinheit unbedenklich und steht in keinem Widerspruch zu einer gesundheitsbewussten Ernährung. Als Glutamate werden im allgemeinen Sprachgebrauch die Salze der Aminosäure Glutaminsäure bezeichnet. Aufgrund seiner sensorischen Wirkung wird Glutamat weltweit als bedeutender Geschmacksverstärker eingesetzt. Für die Verwendung in Lebensmitteln sind sechs Glutaminsäureverbindungen als Zusatzstoffe zugelassen. Diese sind auch unter den E-Nummern E 620 bis E 625 gekennzeichnet. Gemäß Lebensmittelkennzeichnungsverordnung (LMKV) § 6 ist der Klassenname (Geschmacksverstärker) gefolgt von der Verkehrsbezeichnung (Name der betreffenden Glutaminsäureverbindung oder entsprechende E-Nummer) anzugeben. Das bedeutet in der Praxis: wenn einem Lebensmittel z.B. Mononatriumglutamat enthält, muss diese Verbindung in der Zutatenliste mit der Kennzeichnung „Geschmacksverstärker Mononatriumglutamat“ oder „Geschmacksverstärker E 621“ aufgeführt sein. Es ist also in jedem Fall eine Einzelkennzeichnung erforderlich. Auch Lebensmittel ohne Zutatenliste (z. B. lose Ware) müssen durch die Angabe „mit Geschmacksverstärker“ an oder bei der Ware oder als Aushang gekennzeichnet sein.
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Reductil

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| Reductil (in Deutschland verschreibungspflichtig)
Reductil ist ein Medikament und in Deutschlad verschreibungspflichtig.
Reductil wird aber nur bei starkem Übergewicht oder für Personen mit einem BMI von über 30 verschrieben.
Die Wirkungsweise von Reduktil ist einfach: Der Wirkstoff von Reductil (Sibutramin) greift in den Gehirnstoffwechsel ein. Reductil beeinflusst die Verfügbarkeit der Botenstoffe Serotonin und
Noradrenalin. Es hemmt genauer deren Aufname. Durch die nun
stattfindende vermehrte Anreicherung von Sibutramin setzen
Sättigungsgefühle schneller ein und sind intensiver.
Ein weiterer Vorteil des Wirksotffes Sibutramin ist eine erhöhte
Körpertemperatur (Thermogenese), wodurch es zu einem leicht erhöhten
Kalorienverbrauch kommt.
Nebenwirkungen:
Kopfschmerzen, Mundtrockenheit, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen,
Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck, Taubheitsgefühle. Das Medikament
darf nicht eingenommen werden bei Überfunktion der Schilddrüse, Angina
pectoris, Bluthochdruck, Epilepsie, und bei gleichzeitiger Einnahme von
Antidepressiva, Neuroleptika sowie bei Herzrhythmusstörungen Leber- und
Nierenfunktionsstörungen.
Bewertung:
Die ameikanische Zeitschrift "Medical Letter" sprach sich 1998 dagegen
aus, das Reduktil zu benutzten. Bei den möglichen Nebenwirkungen ist
diese Meinung zu unterstützen.
Kosten: Sibutramin ist recht teuer. Die Monatspackung kostet über 80 EUR.
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Xenical

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| Xenical ist in Deutschland Verschreibepflicht.
Xenical wird nur bei stark übergewichtigen Personen mit einem BMI über 30 verschrieben.
Der Wirkstoff von Xenical (Orlistat) hemmt das im Darm vorkommende fettspaltende Enzym (Lipase). Dieser Mechanismus funktioniert folgendermassen: Das durch das Essen
aufgenommene Fett wird im Darm durch Enzyme (Lipase) in kleinste
Fettsäuren zerteilt.
Diese Lipase kann Fettmengen von bis zu 140g zerteilen. Jetzt kommt der
Wirkstoff von Xenical ins Spiel. Im Magen und im oberen Dünndarm bindet
es sich an die Lipase und hemmt somit deren Wirkung. Dadurch werden ca.
30% der aufgenommenen Fettmenge mit dem Stuhl unverdaut wieder
ausgeschieden.
Nebenwirkungen:
Blähungen, Fettstuhl, Stuhlinkontinenz, Mattigkeit, Kopfschmerzen,
allergische Reaktiionen. Orlistat hemmt auch die Aufnahme der
fettlöslichen Vitamine A, D, E, K, deswegen ist eine obst- und
gemüsereiche Kost empfohlen. Xenical darf nicht eingenommen werden bei
Cholestase (Lebererkrankung), Überempfindlichkeit gegenüber Orlistat,
chronischem Malabsorptionssyndrom (ungenügende Nährstoffaufnahme aus
dem Verdauungstrakt). Für Kinder, Schwangere und stillende Mütter ist
Xenical verboten.
Bewertung:
Orlistat kann bei leicht kalorienreduzierter Kost bei sehr stark
übergewichtigen Personen zu einer Gewichtsabnahme führen. Aber die
Nebenwirkungen durch die Fettausscheidung im Stuhl sind sehr unangenehm.
Der Hersteller von Xenical empfiehlt das Medikament nicht länger als 6
- 9 Monate einzunehmen. Nach dieser Zeit kann der Gewichtsverlust
stagnieren.
Xenical ist also lediglich ein Einstieg in eine gesunde Ernährung, weil
auch nach dem Absetzen des Medikaments eine fettreduzierte Ernährung
und körperliche Bewegung beibehalten werden müssen, um eine erneute
Zunahme zu verhindern.
Kosten: Eine Monatspackung kostet ca. 85 Euro. |
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Matricur

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| Matricur ist eine Abnehmhilfe. Es ist ein zugelassenes Medizinprodukt, das aus medizinisch hochreinem Collagen, einem natürlichen Eiweiß, besteht.
Die Wirkung von Matricur entsteht durch die Quellfähigkeit des Kollagens, aus dem die Matricur Tabletten bestehen. Zur Entfaltung der Wirkung müssen ca. eine halbe Stunde vor dem Essen sind
zwei bis drei der Tabletten mit ca. 300 bis 400 ml Flüssigkeit zu sich
genommen werden. Diese quellen in Magen durch das aufsaugen der Flüssigkeit auf das ca. 20-fache ihres ursprünglichen Volumens an. Durch die Volumenzunahme kommt es zu einer Aufdehnung der Magenwand.
Dieses sorgt für ein Sättigungsgefühl, ähnlich dem eines gut gefülltem
Magens. In Folge dessen wird Nahrungsaufnahme verringert. Dieser
Kollagen-Schwann wird nach ca. 8 Stunden durch die Verdauungssäfte
aufgelöst, ohne das nennenswerte Brennwerte entstehen.
Nebenwirkungen:
Aufgrund seines rein biologischen Ursprungs wird Matricur vollständig
und rückstandslos im Körper abgebaut. Es verbleiben keine schädlichen
Stoffwechselprodukte im Körper, auch wird der Organismus nicht
belastet. Auftreten kann aber ein Völlegefühl. Bewertung:
Matricur ist wohl das teuerste der Diät-Präparat aber das einzige ohne
Nebenwirkungen und es greift nicht in den Stoffwechsel ein. Negativ zu
bewerten ist , wie bei allen Diät-Pillen dass alleine durch das
Präparat keine Ernährungsumstellung erfolgt und damit keine
Langzeiterfolge erreichbar sind Kosten: In
einer Packung Matricur sind 30 Kapseln die zurzeit ca. 25 EUR kosten.
Wer wirklich die empfohlene Menge von 10 Kapseln am Tag nimmt, der
zahlt so im Monat ca. 250 EUR. |
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| Biologische Wertigkeit als Qualitätsmaß für Nahrungseiweiß
Die Biologische Wertigkeit (BW) ist wahrscheinlich die gängigste Methode zur Bestimmung der Proteinqualität. Sie berücksichtigt, im Gegensatz zu anderen Bestimmungsmethoden, auch die Verdaulichkeit eines Proteins.
Um die BW zu messen, werden Probanden zunächst proteinfrei ernährt, um die Basis-Stickstoffverluste des Körpers zu bestimmen. Dann wird schrittweise die Eiweißzufuhr mit einem isolierten Protein erhöht (typischerweise Beginn mit 0,3g pro kg Körpergewicht, dann 0,4g/kg, 0,5g/kg usw.). Gleichzeitig wird die Stickstoffbilanz (Maß für Gewebeaufbau- und Gewebeabbauvorgänge im Körper) bestimmt und ermittelt, mit welcher minimalen Proteinmenge ein Stickstoffgleichgewicht gerade eben erreicht wird. Ein solches Gleichgewicht bedeutet, dass mit dieser Eiweißmenge sich Gewebeaufbau und -abbau exakt die Waage halten, also die Eiweißversorgung für den Erhalt des Körperbestandes ausreicht. Daraus ergibt sich dann die BW eines Proteins. Die Biologische Wertigkeit stützt sich also nicht auf theoretische Berechnungen, wie z.B. der in den USA beliebte sogenannte „Chemical Score" (CS), sondern wurde am Menschen ermittelt, was sie wesentlich praxistauglicher macht. Die minimale Zufuhr zur Erreichung eines Stickstoffgleichgewichtes verschiedener Eiweiße wurde dann miteinander verglichen. Volleiprotein wurde dabei völlig willkürlich als Referenzprotein ausgewählt und bekam, ebenfalls völlig willkürlich, die BW von 100. Alle anderen Proteine wurden damit verglichen. Wenn z.B. 0,4 g Volleiprotein pro kg Körpergewicht für eine ausgeglichene Stickstoffbilanz notwendigwaren und bei einem anderen Eiweiß 0,8 g pro kg Körpergewicht, so bekam dieses andere Nahrungsprotein die BW von 50 zugeteilt. Damit ist die Biologische Wertigkeit ein Maß dafür, wie effizient ein Nahrungseiweiß in körpereigenes Protein umgesetzt werden kann. Da z.B. Gelatine kein
Tryptophan enthält, eine lebensnotwendige Aminosäure, ist die BW = 0, da der Körper ein Protein, bei dem auch nur eine der neun unentbehrlichen Aminosäuren fehlt, nicht verwerten kann.
Bei der Protein-Bewertung nach der BW kann das Eiweiß mit der höchsten Wertigkeit vom Körper am besten verwertet werden. Doch muss dabei stets bedacht werden, dass der Wert 100 von Volleiprotein keine vollständige (100-prozentige) Umsetzung im Körper anzeigt, wie manchmal fälschlicherweise angegeben wird. Der Wert von 100 wurde völlig willkürlich gewählt. Die tatsächliche Menge an körpereigenem Eiweiß, die aus Volleiprotein hergestellt werden kann, liegt in der Realität nicht bei 100, sondern deutlich darunter. Gleichzeitig gilt es zu bedenken, dass bei geschickter Kombination von verschiedenen Eiweißquellen (meist tierisches und pflanzliches Protein) durch den gegenseitigen Ausgleich der limitierenden Aminosäuren biologische Wertigkeiten von über 100 erzielt werden können. Doch nach Adam Riese ist es nun einmal unmöglich, aus 100 g zugeführtem Eiweiß mehr als 100 g körpereigenes Eiweiß aufzubauen; so dass klar ist, dass die BW keine absolute Prozentzahl für die Umsetzung im Körper sein kann.
Ergänzungswertigkeit
Bei der so genannten Ergänzungswertigkeit, sind zwei Punkte zu beachten. Zunächst beziehen sich die Prozentangaben auf die Eiweißfraktionen der
Nahrungsmittel. So muss z.B. ein Ei mit einem Eiweißgehalt von ca. 7 g mit ca. 600 g Kartoffeln kombiniert werden, um die maximale Biologlische Wertigkei zu erzielen, diese Menge liefert etwa 12 g Kartoffel-Eiweiß und entspricht dann dem angegebenen Verhältnis. Des weiteren folgt diese gegenseitige Proteinaufwertung wegen der Verdauungsprozesse, die mehrere Stunden dauern können und wegen des im Körper vorhandenen Zwischenspeichers für Eiweiß (sogenannter Aminosäurepool, besteht aus schnell verfügbaren Aminosäuren in der Leber und der Muskulatur) über 4-6 Stunden, d.h. die beiden Proteine müssen nicht unbedingt in derselben Mahlzeit miteinander kombiniert werden.
In den meisten Fällen erfolgt eine gegenseitige Aufwertung zweier Eiweiße, wenn ein tierisches mit einem
pflanzlichen kombiniert wird (z. B. Müsli mit Milch, Brot mit Käse, Reis mit Fleisch). Doch auch rein pflanzlichen Kombinationen erreichen teilweise Wertigkeiten nahe 100, wie das Beispiel von Mais mit Bohnen zeigt.
Da 136 die höchste BW ist, die jemals im Menschenversuch ermittelt wurde, ist jede höhere Angabe nicht nach der BW in Humanstudien ermittelt worden. Wenn also der Hersteller eines Proteinpulvers eine Biologische Wertigkeit von z.B. 159 angibt, wie häufig bei ionenausgetauschtem, hydrolisierten Wheyprotein, so handelt es sich nicht um einen Wert, der im Versuch am Menschen ermittelt wurde, sondern um eine errechnete Zahl (wie z.B. beim in den USA beliebten „Chemical Score")
Schwierigkeiten bei der Übertragbarkeit
Oft wird von den Herstellern eine Studie zitiert, bei der Ratten nach einer dreitägigen Fastenperiode mit einem Laktalbuminhydrolisat gefüttert wurden. Dabei wurde die Überlegenheit dieses Eiweißes gegenüber anderen hinsichtlich der Stickstoffspeicherung im Körper gezeigt. Da jedoch drei Tage ohne Futter bei einer Ratte einer noch wesentlich längeren Zeit beim Menschen entsprechen, haben solche Daten höchstens für Menschen nach mehrwöchigem Fasten eine Bedeutung, in keinster Weise jedoch für Sportler oder andere Menschen, die mehrmals täglich Eiweiß zuführen. Zusätzlich gilt es zu bedenken, dass die BW nach einer Fastenperiode deutlich höher liegt als bei ausgeglichener Kalorienzufuhr. Bei einer dem Bedarf entsprechenden Zufuhr an Gesamtenergie fallen die Unterschiede in der Biologischen Wertigkeit zwischen verschiedenen Eiweißen deutlich geringer aus, so dass auch aus diesem Grund die Ergebnisse nicht einfach auf die Realität übertragen werden können.
Einflussfaktoren auf die Biowertigkeit
Problematisch ist bei der Ermittlung der BW natürlich die Messung der Stickstoffverluste. Wie bereits oben erwähnt, kann es hier zu Fehlern kommen, was die Mess-Ergebnisse weniger exakt ausfallen lassen würde. Darüber hinaus geht aus einer Stickstoffbilanz-Untersuchung nicht hervor, wie gut verschiedene Gewebe des Körpers die aufgenommenen Aminosäuren verwerten. Es ist durchaus möglich, dass es bei einer scheinbar ausgeglichenen Stickstoffbilanz zu einer Unterversorgung mancher Organe kommt, die Stickstoff verlieren, während andere neues Gewebe aubauen. Das könnte dann ein Szenario ergeben, bei dem bei einem Stickstoffgleichgewicht genügend Aminosäuren für die Leber vorliegen, die neue Proteine synthetisiert, während die Muskulatur nicht genügend unentbehrliche Aminosäuren erhält und sich daher in einer negativen Stickstoffbilanz befindet.
Weitere Einflussfaktoren auf die Biologische Wertigkeit sind die Gesamtkalorienzufuhr und die Gesamtmenge an Eiweiß in der Nahrung. So kommt es bei einer überkalorischen Ernährung (z.B. im Bodybuilding beim Muskelaufbau) zu einer scheinbar höheren BW für ein gegebenes Protein, da die Stickstoffbilanz bei einer solchen Kost immer positiv ausfällt. Umgekehrt sinkt die BW eines Proteins bei einer Kalorienreduktion (z.B. in der Diät), da die Stickstoffbilanz in einem solchen Fall eher negativ ausfällt.
Außerdem ist zu bedenken, dass alle Kraftsportarten an sich schon zu einer positiven Stickstoffbilanz führen (es werden ja Muskeln aufgebaut), was bei einem Kraftsportler die Bio Wertigkeit eines Nahrungseiweißes höher als bei Normalpersonen erscheinen lässt. Ein letzter Faktor, der meist ignoriert wird: Die BW einer Eiweißquelle wird mit zunehmender Gesamt-Proteinzufuhr immer niedriger. Normalerweise wird die Biologische Wertigkeit im Menschenversuch bei der minimal notwendigen Menge bestimmt.
Wird nun deutlich mehr Eiweiß zugeführt (zum Beispiel im Falle eines typischen Kraftsportlers), dann sinkt die Wertigkeit ab. So hat Milchprotein bei einer Zufuhr von 0,2g/kg Körpergewicht eine BW nahe 100, bei einer Zufuhr von 0,5g/kg, was etwa der Minimalzufuhr für eine ausgeglichene Stickstoffbilanz entspricht, eine BW von ca. 80. So legen Pellet und Young dar: .....“Protein wird bei suboptimaler Zufuhr effizienter verwertet als bei einer zur Erhaltung des Stickstoffgleichgewichtes notwendigen Menge. Deshalb wird die BW als Maß für die Proteinqualität, die bei suboptimaler Zufuhr entweder im Tier- oder Menschenversuch bestimmt wird, im Vergleich zur BW bei einer höheren Zufuhr zur Erhaltung des Stickstoffgleichgewichtes, überschätzt."
Damit hat die BW gerade für Kraftsportler, die sich traditionell sehr eiweißreich ernähren, eine wesentlich geringere Bedeutung, als gemeinhin angenommen wird. In diesem Licht erscheint auch die Behauptung mancher Hersteller von Sporternährungspräparaten unglaubwürdig, Protein A führe zu einem spürbaren Mehraufbau an Muskulatur als Protein B. Umgekehrt lässt sich folgern, dass das Nahrungseiweiß für den typischen Trainierenden im Studio qualitativ absolut ausreicht, um optimale Fortschritte im Muskelaufbau zu garantieren. von
Dr.Torsten Albers Private BA
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Für alle gut, für Diabetiker besser
Die zunehmende Verbreitung von Übergewicht und Fettsucht und die damit
einhergehenden Folgeerkrankungen wie z.B. Diabetes mellitus sind
Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft. Für eine Gesellschaft,
die vermehrt unter Bewegungsmangel leidet, ist eine Ernährung mit einer
ausgeglichenen Energiebilanz wichtiger als je zuvor. Kalorienzufuhr und
Kalorienverbrauch müssen in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander
stehen. Die Hauptnährstoffe Fette und Kohlenhydrate stehen hier im
Mittelpunkt gegenwärtiger wissenschaftlicher Betrachtung: Fette
hinsichtlich einer verringerten Aufnahme und einer qualitativen
Verbesserung, Kohlenhydrate bezüglich ihrer Wirkung auf den
Blutzuckerspiegel, d.h. die Blutglucosekonzentration. |
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weiter …
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Dr. Haas-Diät
| Die Dr. Haas Diät ist auch mit den Zusatzbezeichnungen Top Diät, Leitungsdiät oder Erfolgsdiät bekannt.
Bei der Dr. Haas handelt es sich um eine kohlenhydrat- und ballaststoffbetonte, aber sehr fettarme Diät. (800 kcal bis 1.500 kcal pro Tag). Es werden hauptsächlich Vollkornprodukte, Kartoffeln, brauner Reis, frisches ungeschältes Obst oder Gemüse, aber auch Fischöl, Olivenöl, Nüsse, Samen, Getreide und Hülsenfrüchte verzehrt Auch magere Milchprodukte stehen auf dem Tagesplan. Fleisch und Fisch hingegen kommen seltener auf den Tisch. Die Haas Diät ist in drei Stufen unterteilt. In den Stufen wird die Auswahl und die Menge der erlaubten Lebensmitteln vergrößert. Es werden keine Kalorien oder Fette gezählt. Der Abnahmeerfolg entsteht durch die vielen Ballaststoffe, diese sättigen, sodass viel weniger gegessen und vor allem reichlich Fett einspart wird.
Je nach Stufe der Diät kommt man auf nur ca. 1000 Kalorien täglich. Diese Stufe mit so wenig Kalorien kann kaum den Bedarf an allen Vitaminen, Mineralien und lebenswichtigen Fettsäuren decken. Besser wird es bei den nächsten beiden Diätstufen mit über 1200 Kalorien täglich. Die dritte Stufe eignet sich sogar für die dauerhafte Ernährung.
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| - langfristig gesund - keine absoluten Verbote - einfach und alltagstauglich - kein Kalorien- und Fettzählen - schneller Erfolg
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Saft-Fasten-Kur   Saftfasten macht leicht
| Saft-Fasten-Kuren stellen keine ausgewogene Ernährung dar, sondern sind Fastenkuren über einen Zeitraum von maximal einer Woche. Beim Saftfasten werden mehrere Liter frisch gepresste Obst und Gemüsesäfte Saft über den Tag verteilt getrunken. Zusätzlich können fettfreie Bouillon, Kräutertees und Wasser getrunken werden. Durchführbar sind Saftfastenkuren mit Brennesselsaft, Birkensaft, Holundersaft und vielen weiteren Pflanzenpresssäften.
Die Zitronensaft oder Ahornsirup-Kur befreit von Schlacken und Fettpolstern.
Es werden täglich 6-12 Gläser Ahornsirup mit dem Saft einer halben Zitrone sowie einer Prise Cheyennpfeffer getrunken.
Die Holundersaft-Kur ist blutreinigend und stärkt die Abwehrkräfte
Jeden Tag werden 6-8 Gläser Holundersaft eingenommen. Zur verbesserten Entwässerung kann Birkenblättertee getrunken werden.
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| - Warten auf User Kommentare
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| - Mangel an allen Nährstoffen - Muskelabbau (dadurch der starke Gewichtsverlust) - Grundumsatz sinkt (Jo-Jo-Effekt)
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Light (engl. light = leicht) ist eine verbreitete Zusatzbezeichnung für Lebens- bzw. Genussmittel. Je nach Produkt steht light für einen reduzierten Gehalt an als ungesund angesehenen Bestandteilen wie Fett, Zucker, Alkohol, Nikotin oder den Verzicht darauf. Der Begriff light ist gesetzlich nicht definiert. Er kann daher zum Beispiel bedeuten kalorienreduziert, fettarm, zuckerfrei, mit wenig Kohlensäure, mit wenig Koffein usw.
Einige dieser Begriffe sind jedoch gesetzlich definiert. Als fettreduziert dürfen Lebensmittel nur bezeichnet werden, wenn sie mindestens 40 Prozent weniger Fett enthalten als normale Produkte. Kalorienarme Lebensmittel dürfen maximal 50 Kilokalorien pro 100 Gramm enthalten, Getränke und Suppen maximal 20 Kilokalorien. Kalorienreduziert sind Produkte, die mindestens 40 Prozent weniger Kalorien enthalten als übliche Lebensmittel.
In der EU sind seit dem 19. Januar 2007 neue Regelungen in Kraft, die die Verwendung des Begriffs light regeln sollen (z. B. für Milchprodukte) oder sogar verbieten (z. B. seit kurzem für Zigaretten). Bis zum 1. Juli galten Übergangsfristen.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Light-Produkt |
Kartoffel Diät 
| Das Ziel der Kartoffel-Diät ist die Entwässerung des Körpers. Bei der Kartoffel-Diät werden pro Tag zirka 500 - 600 Gramm Kartoffeln oder Pellkartoffeln und Gemüse oder Kräuterquark verzehrt. Es werden im Schnitt nur 1000 kcal aufgenommen.
Kartoffeln sind schnell gekocht, sättigen gut und sind reich an Ballaststoffen. Sie liefern viele Kohlenhydrate und fast kein Fett. Kartoffeln enthalten sehr hochwertiges Eiweiß und viel Kalium das den Körper entwässert. Weiterhin sind in Kartoffeln B-Vitamine, Vitamin C, Kalium, Eiweiß und viele Mineralien.
Wer mittags und abends überwiegend Kartoffeln isst nimmt ab weil der Körper sehr schnell an seine Fettreserven geht. Außerdem lässt sich die Kartoffel gut mit anderen Eiweißlieferanten wie Quark, Fisch, fettarmem Fleisch, Salat, Obst, Brot und Vollkornprodukten kombinieren. Auf die Kombination mit diesen Lebensmitteln sollte sehr geachtet werden da sonst Kalzium-, Eisen- und Eiweißmangel auftreten kann. Weiterhin kann es beim alleinigen Verzehr von Kartoffeln durch die geringe Fettzufuhr zu einem Mangel an fettlöslichen Vitaminen und ungesättigten Fettsäuren kommen.
Bei kurzer Dauer der Diät sind aber keine gesundheitlichen Probleme zu befürchten. Die zahlreichen Rezeptvarianten sorgen dafür, dass die Kartoffel-Diät auch nach einer Woche noch gut schmeckt.
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| - keine strikten Verbote - einfach und alltagstauglich - kein Kalorien- und Fettzählen - günsitg - schneller Erfolg
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Warum nicht mit Geflügel abnehmen?
100 g Hähnchenbrust haben nur 1 g Fett, liefern aber satte 20 Prozent Eiweiß. Bei Putenbrust fällt das Verhältnis sogar noch günstiger aus: 100 g Pute hat nur ca. 1 g Fett, aber 21 Prozent Eiweiß. Zusätzlich ähnelt das Eiweiss aus Geflügel in seiner Struktur dem menschlichen Eiweiss und kann daher besonders schnell von unserem Körper aufgenommen werden. Dieser Prozess kostet sogar richtig Energie. Um das Nahrungseiweiß in Körpereiweiß umzuwandeln, müssen 25 % der aufgenommenen Kalorien verbrannt werden. Diese Energie kommt dann wieder aus Kalorien aus den Fettdepots.
Achtung: Natürlich wird das Geflügelfleisch ohne Haut verzehrt :-) |
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Grazing Diät bedeutet 7 Mahlzeiten pro Tag, vom Frühstück bis zum Mitternachtssnack.
Eseenzeiten sind 8, um 11, um 13, um 15, um 17, um 19 und um 22 Uhr.
Der Begriff Grazing bedeutet übersetzt "grasen" also wie die Kühe auf der Weide den ganzen Tag zu essen.
Was genau gegessen werden soll ist nicht bekannt, aber das ständige essen soll den Stoffwechsel auf Touren bringen.
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Die Gayelord-Hauser-Kur eine typische Protein-Diät, also Low Carb ohne Fett.
Die Theorie der Gayelord-Hauser-Diät beruht befuht darauf dass zuviel zugeführte Kohlenhydrate (Zucker) vom Körper nicht vollständig "verstoffwechselt" (In Muskeln oder Leber) werden können und dadurch in Form von Fett gespeichert werden. Ja es wirklich wahr der Köper wandeln uberschüssige Kohlenhydrate in Fett um. So stehen bei der Gayelord-Hauser-Kur eiweissreiche Nahrungsmittel ganz oben auf dem Speiseplan, während die Kohlenhydrate stark eingeschränkt und Fette extrem gemieden werden.
Als ideale Kohlenhydratzufuhr pro Tag werden 1 g pro 1,4 kg des idealen Körpergewichts empfohlen.
Für Menschen mit Stoffwechselerkrankungen wie Gicht oder zu hohen Blutfettwerten ist die Gayelord-Hauser-Kur ebenso wie für Diabetiker nicht geeignet.
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„F“ steht nicht wie vielleicht zu erwarten für Food, Fett oder Friss die Hälfte. Das „F“ in FPlan Diät kommt von dem englischen Wort „Fiber“ und bedeutet übersetzt „Faserstoffe“ auch bekannt als " Ballaststoffe". Die Diät-Bestseller-Autorin Audrey Eyton hat diese Erkenntnisse vom Ballaststoff-Forschers Dr. Burkitt und dem Kohlenhydrat-Propagandisten Pritikin übernommen und ist gut damit angekommen. Die F-Plan-Diät war der Diättrend der Achtziger.
Grade für Müsli-Fans ist die F-Plan-Diät sehr gut geeignet, da viel Getreide verzehrt wird. Gleichzeitig verhindern die Ballaststoffe das Hungergefühl da sie sehr lange sättigen. Natürlich ist auch in Obst und Gemüse reichlich "F", in Gemüse sogar mit sehr wenig Kaloien. Die Ballaststoffaufnahme sollte am Tag bei 30g liegt, liegt aber nur bei 10g, Vor 50 Jahren haben wir noch 100g Faserstoffe pro Tag aufgenommen. |
Flohsamen kommen hauptsächlich aus Indien und Parkistan, es sind einjährige krautige Pflanzen.
Die Flohsamenschalen enthalten Ballaststoffe die in Verbindung mit Wasser aufquellen und so ein Sättigungsgefühl verursachen. Wer keine Flohsamen zur Hand hat kann den gleiche Effekt auch mit Leinsamen herbeiführen. Vor jeder Mahlzeit einen gehäuften Esslöffel in einem Glas Wasser quellen lassen und trinken.
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Fasten als Gestaltungselement des Lebens ist historisch in zahlreichen Religionen belegt und kommt in vielfältigen Formen sowie in teilweise festgelegten Ritualen vor: für bestimmte Jahreszeiten oder Zeitabschnitte, kollektiv oder individuell, als völliger oder teilweiser Verzicht auf Nahrungsmittel sowie auf Genussmittel, Fleisch, Alkohol, Sexualität u. a. Kulturhistorisch überwiegen Fastenzeiten im Frühling, wo sie neben religiösen Aspekten besonders auch der Darmreinigung nützlich sind. Dazu sagte Hippokrates von Kós: „Sei mäßig in allem, atme reine Luft, treibe täglich Hautpflege und Körperübung … und heile ein kleines Weh eher durch Fasten als durch Arznei.“
In der Neuzeit finden sich Formen des therapeutischen Fastens, etwa eine Diät begleitend oder in der Trauerarbeit, bis hin zu Formen des Protestes im Hungerstreik und des politischen Fastens, z. B. eines Mahatma Gandhi. Andererseits lässt sich der Trend erkennen, alte medizinische oder religiöse Traditionen neu zu entdecken.
Im religiösen Kontext schließlich dient das Fasten unter anderem der Reinigung der Seele, der Buße im Christentum, der Abwehr des Bösen, dem Streben nach Konzentration, Erleuchtung oder Erlösung.
Allgemein soll das Fasten mittels Verzicht oder reduzierter Nahrungsaufnahme mehreren Zwecken dienen:
* der religiösen Praxis, u. a. in der christlichen Fastenzeit und im muslimischen Fastenmonat Ramadan
* in mehreren Religionen der Vorbereitung auf religiöse Feste
* einem Gewinn an seelischer Harmonie und an Demut
* einer Förderung der Wahrnehmung und der eigenen Aufmerksamkeit
* einer Erhöhung der Willenskraft und Vorbereitung auf spezielle Herausforderungen
* der Trauer über einen Todesfall oder sonstigen Verlust
* dem Zuwachs an psychischer und sozialer Kontrolle bzw. Macht (siehe z. B. Mahatma Gandhi oder allgemein Hungerstreik)
* der Erhöhung der Lebenserwartung und einer Verzögerung des Alterungsprozesses (siehe Hauptartikel → Kalorienrestriktion beziehungsweise intermittierendes Fasten)
* (bei gezielter Methodik) dem Abnehmen bzw. der Kontrolle des Körpergewichts
Der zeitweilige Verzicht auf bestimmte Nahrungsmittel während des Fastens wird nicht als Nahrungstabu behandelt.
Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/Fasten |
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Wieder ein Arzt der eine Diät erfunden hat. Die Dr. Felix Diät funktioniert sehr ähnlich der Atkins-Diät, beinhaltet aber mehr pflanzliche Öle und erscheint damit etwas gesünder. |
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Als Dinner-Cancelling bezeichnet man eine Ernährungsweise bzw. Diät, bei welcher abhängig vom Tagesrhythmus ab einer bestimmten Uhrzeit auf Nahrung verzichtet wird. Es wird also auf die Mahlzeit am Abend verzichtet. Nach der Empfehlung der Anhänger sollen zwischen der letzten Mahlzeit des Tages und dem Frühstück am nächsten Morgen mindestens 14 Stunden liegen. Dem Körper soll so die Gelegenheit gegeben werden, sich während der Nacht zu regenerieren, ohne Energie für die Verdauung aufwenden zu müssen. In der nahrungsfreien Zeit ist nur die Aufnahme kalorienfreier Getränke wie Wasser oder Kräutertee zulässig.
Die Befürworter dieser Ernährungsweise halten das Dinner-Cancelling nicht nur für eine Methode zur Gewichtsreduktion, sondern glauben auch an eine Verminderung der Alterungsprozesse des Körpers im Sinne von Anti-Aging. Die These: Beim Verdauen werden so genannte freie Radikale gebildet, die für die Alterung der Zellen verantwortlich gemacht werden. Muss der Körper über Nacht nicht verdauen, werden in dieser Zeit keine freien Radikale freigesetzt. Außerdem soll Dinner-Cancelling die Körpertemperatur über Nacht minimal absenken, was der Regeneration förderlich sein soll.
Außerdem kommt es durch den Nahrungsverzicht am Abend zu einer leichten Unterzuckerung, wodurch vermehrt die Hormone Somatotropin und Melatonin gebildet werden. Somatotropin wird auch als Wachstumshormon bezeichnet. Es soll die Regeneration der Körperzellen fördern, den Muskelaufbau anregen und die Fettspeicherung bremsen. Melatonin verlangsame die Körperfunktionen im Schlaf und vermindere so den Alterungsprozess.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Dinner-Cancelling |
Die Eiweiß Diät ist in den 60er Jahren aufgekommen und war damals der Spitzenreiter der Diäten.
Es werden tägich 1000kcal in Form von Eiweiss wie Eier, Milch, Fisch und Fleisch aufgenommen.
Dieses soll dazu führen das der Körper an seine Kohlenhydrat- und Fettreserven geht um dei fehlenden Kalorien auszugleichem. Von der Idee her nicht schlecht, aber tierischen Eiweiß enthält auch viel schlechte Omega 6 Fettsäurten und gesättigte Fette. Weiterhin fährt der Körper dei einer so geringen Kalorienzufuhr seinen Stoffwechsel runter, also funktioniert das ganze nur in Verbindung mit Sport.
Heutzutage basieren einige Diätpulver auf diesem Prinzip. Man nimmt ohne Bewegung dabei aber in erster Linie Muskeln ab. (Wasser und Kohlenhydrate) Die Fettspeicher bleiben für "ganz" schlechte Zeiten voll. |
Cooley Diät 
| - hoher Gewichtsverlust, vor allem bei starkem Übergewicht
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| - Unterversorgung mit bestimmten Nährstoffen - Schwächezustände - Mangelsymptome
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Brot Diät   Brottrunk - sauer und gesund
| Die Brot Diät ist extrem praktisch und für jedermann, ob berufstätig oder nicht, durchführbar. Bei der Brot Diät werden pro Tag ca. 1.200-1.600 kcal aufgenommen. Idealerweise werden 0,7 l Brottrunk sowie 250 g Pumpernickel verzehrt. Der Brottrunk aktiviert den Stoffwechsel, stärkt das Immunsystem und fördert die Verdauung. Aber auch andere Mehltypen, wie Vollkornbrot und Mischbrot dürfen bei der Brot Diät gegessen werden. Zusätzlich dürfen Magermilchprodukte, mageres Fleisch und Fisch, Gemüse, Obst, Eier sowie Kartoffeln auf dem Speiseplan stehen. Um den großen Flüssigkeitshaushalt zu decken wird Wasser, Mineralwasser und Matetee empfohlen.
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| - Rezepte sind schnell zubereitet.
- Preiswert und ballaststoffhaltig. - Die Brot-Diät bietet trotz Kalorienreduktion eine ausreichende Kohlenhydrat- und Eiweißzufuhr.
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| - einseitige Geschmack, die Brot Diät kann schnell langweilig werden - Keine Ernährungsumstellung
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