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Vitamin C hilft kaum gegen Erkältung - außer in Extremsituationen


Entgegen weit verbreiteter Ansichten kann Vitamin C einer Erkältung nicht vorbeugen oder die Beschwerden lindern. Lediglich bei Leistungssportlern oder extremen Wetterbedingungen könnte eine Wirkung vorhanden sein, urteilen Wissenschaftler in PLoS Med (2005; 2: e168).

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Starkes Übergewicht erhöht Nierenkrebsrisiko bei Frauen


Stark übergewichtige (adipöse) Frauen haben unabhängig von der Körperfettverteilung ein um 68% erhöhtes Risiko, an Nierenkrebs (Nierenzellkarzinom) zu erkranken. Dagegen haben adipöse Männer kein signifikant erhöhtes Nierenkrebsrisiko, allerdings ist bei ihnen die Körperfettverteilung, d. h. die Größe des Taillenumfangs und des Hüftumfangs, bedeutsam. Dies zeigen neue Ergebnisse der europaweiten EPIC (European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition)-Studie, an der Epidemiologen des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) maßgeblich beteiligt sind

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Trinkwasser: Medikamente aus der Leitung?


Schluck aus dem Wasserhahn - Medikamenten-Cocktail - Trinkwasser in Gefahr
Deutsches Leitungswasser sollte aufgrund sorgfältiger Prüf- und Klärmaßnahmen Trinkwasserqualität haben, doch Untersuchungen zu Folge könnte ein Schluck aus der Leitung sprichwörtlich den "Besuch der Apotheke" ersetzen. Analysen belegen, dass in Trinkwasser Medikamentenspuren nachzuweisen sind. Ganz neu ist die Geschichte nicht, denn bereits vor 10 Jahren wiesen Zufallsbefunde von Berliner Forschern auf diese Tatsache hin. In der Zwischenzeit haben sich die Analyseverfahren verbessert und es finden deutschlandweit Untersuchungen über Medikamente in Gewässern statt.

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Fettleber-Hepatitis: Zu viele Pfunde belasten die Leber


Übergewicht bedroht auch die Leber - Fettleberhepatitis
Die Fettleber ist nicht immer Folge eines zu hohen Alkoholkonsums. Was viele Menschen nicht wissen: auch Übergewicht ist ein Risikofaktor für diese Lebererkrankung. Die beste Therapie in solchen Fällen ist eine Gewichtsreduktion. Dadurch ist es möglich, den Verfettungsprozess nicht nur aufzuhalten, sondern auch rückgängig zu machen. In den westlichen Industrienationen sind schätzungsweise 20 bis 40% der Bevölkerung von einer Fettleber betroffen. So genannte Neutralfette lagern sich in die Leberzellen ein. Von einer Fettleber ist dann die Rede, wenn mindestens die Hälfte der Leberzellen von Einlagerungen betroffen sind.

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Milch und Joghurt als Cholesterinsenker


Cholesterin senken - Phytosterine machen es möglich
Die Palette der Lebensmittel mit cholesterinsenkendem Effekt wird immer größer. War zunächst nur Brotaufstrich mit diesem Zusatznutzen erhältlich, finden sich nun im Kühlregal auch Milch und Milchprodukte als funktionelle Lebensmittel. Möglich machen es Phytosterine, die von Natur aus in geringen Mengen in Sonnenblumenkernen, Nüssen, Hülsenfrüchten sowie Gemüse enthalten sind.

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Orthorexia nervosa: Besessen von gesunder Ernährung


m Gegensatz zu den Essstörungen Anorexie und Bulimie steht bei Orthorektikern nicht die Quantität der Nahrungsmittel im Vordergrund, sondern die vermeintliche Qualität Das Streben nach gesunder Ernährung als Symptom für eine Essstörung: Bei Orthorexia nervosa (griechisch "orthos" = richtig und "orexis" = Appetit) zeigen die Betroffenen eine übersteigerte Fixierung auf gesunde Nahrungsmittel. Den Begriff Orthorexie führte der amerikanische Mediziner Steven Bratman im Jahr 1997 ein.

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Mangelernährung: ein unbekanntes Thema. Magersucht oder Untergewicht?


1,9 Millionen Mangelernährte - Deutschland bei ernährungsmedizinischer Versorgung im internationalen Vergleich Schlusslicht Themen rund um Übergewicht und Diäten haben Konjunktur. Doch nahezu unbemerkt von der Öffentlichkeit hat sich in den vergangenen Jahren neben der "Adipositas-Epidemie" ein Problemfeld aufgetan: Viele Menschen essen zu wenig und sind untergewichtig oder krankhaft mangelernährt. So unterschiedlich die Ursachen und Symptome hierfür auch sind, ein großes Problem stellt diese Unternährung nicht zuletzt dar, wenn der Betreffende erkrankt: 30% aller Patienten kommen mangelernährt in deutsche Kliniken.

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Cholesterin: Freund oder Feind?


Cholesterin - gute Zeiten, schlechte Zeiten - Interview zum Thema Cholesterin, LDL und HDL
Gutes und schlechtes Cholesterin, hoher und niedriger Cholesterinspiegel, LDL und HDL. Was und wieviel ist nun gut und schlecht? Wir sprachen mit Dipl. troph. Susanne Sonntag über das vielzitierte Thema "Cholesterin".



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Fructose-Konsum und Gewichtszunahme


Wissenschaftler vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke haben in einer neuen Studie (Jürgens et al., Obesity Research, 13:1146-1156, 2005) herausgefunden, dass die Aufnahme von Fructose (Fruchtzucker) die Körperfett- und Gewichtszunahme bei Mäusen deutlich steigert. Damit liefern die Forscher neue Daten, die einen Zusammenhang zwischen dem weltweit angestiegenen Fructosekonsum und der stetig steigenden Zahl übergewichtiger Menschen möglich machen.

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Obstreiche Ernährung senkt Typ-2-Diabetesrisiko


Wer viel frisches Obst isst und gleichzeitig wenig Fleisch, Hülsenfrüchte, helles Brot, Bier sowie kalorienreiche Erfrischungsgetränke konsumiert, hat ein um 70% niedrigeres Risiko an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Dies zeigen neue Ergebnisse der EPIC (European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition)-Potsdam-Studie, die ein Forscherteam unter der Leitung von Professor Dr. Heiner Boeing vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) veröffentlichte (Heidemann et al., 2005, Diabetologia Vol. 48, ab 12.05.2005 als „Online First“-Publikation beim Springer-Verlag Heidelberg erhältlich).

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Bittergeschmack beeinflusst menschliche Evolution


Wer in der Steinzeit durch seinen Geschmackssinn vor dem Verzehr giftiger Substanzen gewarnt wurde, hatte gegenüber weniger geschmacksempfindlichen Menschen einen deutlichen Selektionsvorteil. Dieses lassen neue genetische Untersuchungen eines „Bittergeschmacks-Gens“ vermuten, die ein internationales Wissenschaftlerteam durchführte, zu dem auch Professor Dr. Wolfgang Meyerhof und Dr. Bernd Bufe vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) gehören (Soranzo, N. et al., Current Biology, July 26, 2005).

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Fleisch steigert, Fisch senkt das Darmkrebsrisiko

Wer täglich auf Schinken und Bratwurst besteht, erhöht sein Darmkrebsrisiko deutlich. Kommt dagegen häufig Fisch auf den Tisch, ist das Risiko an Darmkrebs zu erkranken abgesenkt. Frühere Untersuchungsergebnisse hatten bereits auf diese Zusammenhänge hingewiesen – die Auswertung einer Studie mit rund einer halben Million Teilnehmern bestätigt nun die Vermutung.

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Obst und Gemüse: Schutz vor Krebserkrankungen?


Seit Beginn der 90er Jahre wird mit der 5-am-Tag-Kampagne, einer der größten gesundheitsbezogenen Kampagnen der letzten Jahre, in den USA und in Europa das Ziel verfolgt, den Verzehr von Gemüse und Obst anzuheben - in Deutschland von derzeitig durchschnittlich 350 g/Tag auf 650 g/Tag. Ein wesentlicher Grund für diese Kampagne war die Annahme, dass sich ein großer Teil der Krebserkrankungen durch Änderungen der Ernährungsgewohnheiten verhindern ließe (Doll und Peto, 1981). Diese Annahme wurde durch Ländervergleiche, Fall-Kontroll-Studien und einige wenige Kohortenstudien gestützt. In den letzten Jahren sind die Daten mehrerer großer, prospektiv angelegter Kohortenstudien publiziert worden, so dass u.E. die Bewertung der vermuteten Assoziation von Obst- und Gemüse-Verzehr und Krebsrisiko nun auf einer breiteren Datenbasis erfolgen kann.

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Polyphenol aus grünem Tee reduziert die Körperfettzunahme bei Mäusen

Ein in grünem Tee enthaltenes Polyphenol (Epigallocatechingallat, EGCG) reduziert dosisabhängig die Körperfettzunahme bei Mäusen. Der Effekt ist nicht auf eine appetithemmende Wirkung der Substanz zurückzuführen, sondern auf eine verminderte Aufnahme der Nahrung im Darm und eine gesteigerte Fettverbrennung. Dieses zeigen neue Ergebnisse einer Forschergruppe unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Susanne Klaus vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) Potsdam Rehbrücke (International Journal of Obesity, Klaus et al., 2005).

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Weniger Darmkrebs durch mehr Ballaststoffe


Neueste epidemiologische Daten aus der EPIC-Studie (European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition) bestätigen die risikosenkende Wirkung einer ballaststoffreichen Ernährung gegen Dickdarmkrebs. Dr. Heiner Boeing vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) in Potsdam-Rehbrücke leitet die EPIC-Studie in Potsdam: „Die von uns erhobenen Daten ergaben, dass das Risiko, an Dickdarmkrebs zu erkranken, durch eine Erhöhung der Ballaststoffe von 15 g pro Tag und Person auf 35 g pro Tag um 40 % gesenkt wurde. Die Quelle und Art der Ballaststoffe spielte dabei keine entscheidende Rolle.“ Der Zusammenhang zwischen Ballaststoffen und Dickdarmkrebs war auf Grund von Ländervergleichen vermutet worden, konnte in früheren Studien jedoch nicht eindeutig nachgewiesen werden. Die nun von der EPIC-Studiengruppe im Lancet (Volume 361) veröffentlichte Arbeit hat diese Lücke schließen können.

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Schützt ein körpereigenes Protein vor Diabetes?


Adiponectin - ein neu entdecktes Protein des Fettgewebes - kann möglicherweise das Risiko einer Diabeteserkrankung senken. Forscher des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) in Potsdam-Rehbrücke haben unter der Leitung von Prof. Andreas Pfeiffer und Dr. Heiner Boeing jetzt herausgefunden: Hohe Plasma-Adiponectinspiegel sind direkt mit einem niedrigen Diabetes-Risiko verbunden (Lancet, Volume 361: 226-228, 18. 1. 2003 ). Dagegen besitzen Personen mit einem geringen Adiponectinspiegel ein höheres Diabetes-Risiko. Das Risiko eines Diabetes könnte in Zukunft durch die Messung des Adiponectinspiegels - zusätzlich zu bekannten Faktoren wie Übergewicht, Fehlernährung und Bewegungsmangel - genauer beurteilt werden.

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Gemüse und Obst - Multitalente in Sachen Gesundheitsschutz


Rot, gelb, grün, blau ... nicht nur die Vielfalt der Farben von Gemüse und Obst ist enorm, sondern auch die Zahl der Inhaltsstoffe. Neben den essenziellen Inhaltstoffen wie Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe enthalten sie Substanzen, die den Körper auf vielfältige Art und Weise vor Krankheiten schützen können. Sie werden „sekundäre Pflanzenstoffe“ genannt, tragen klangvolle Namen wie Carotinoide, Phytosterine, Sulfide oder Phytoöstrogene und verhindern z. B. schädliche Oxidationen, senken das Cholesterol oder hemmen die Blutgerinnung.

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Vollwertige Ernährung kann das Krebsrisiko senken


In Deutschland sind rund 25 % der Todesfälle auf Krebserkrankungen zurückzuführen. Das Risiko für eine Tumorentstehung ist nicht nur erblich oder abhängig vom Alter. Die Ernährung gehört neben dem Rauchen zu den wesentlichen Faktoren bei der Entstehung von Krebserkrankungen. Der World Cancer Report der Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass 30 % der Krebsfälle auf das Konto „Ernährung“ gehen. Darüber hinaus spielen Übergewicht und körperliche Aktivität im Rahmen des Lebensstils eine Rolle.

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Mehr Gemüse und Obst auf die Teller


Selbst wenn neben den frischen Lebensmitteln alle Obst- und Gemüseprodukte einbezogen werden, erreichen Frauen wie Männer mit einem durchschnittlichen Verzehr von je 150 g Gemüse und Obst, insgesamt also rund 300 g täglich, nur knapp die Hälfte der von der DGE empfohlenen Zufuhr von 650 g/Tag.

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Zu viel, zu fett, zu träge?


Zu fett und zu viel - so lauten nach wie vor die Hauptfehler bei den deutschen Essgewohnheiten. Problematisch ist vor allem, dass mehr Kalorien verzehrt werden, als für den heute üblichen bewegungsarmen Alltag notwendig wären. Eine träge Lebensweise ist inzwischen für die meisten Menschen Realität. Computerarbeitsplätze mit sitzender Tätigkeit erleichtern nicht nur in Büros, sondern bei der Lagerarbeit und in der Produktion an vielen Maschinen die Arbeit. Das hat Konsequenzen: Zahlreiche Laufwege, Treppen steigen oder körperlich schwere Arbeiten fallen weg. Wer seine Freizeit zudem träge auf dem Sofa verbringt und alle Besorgungen mit dem Auto erledigt, läuft Gefahr, dick zu werden.

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Vollwertige Ernährung kann das Risiko für ernährungsmitbedingte Krankheiten deutlich senken


In Deutschland sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit 47,3 % und bösartige Tumoren mit 25,1 % weiterhin die häufigsten Todesursachen, so ein Ergebnis des Ernährungsberichts 2004 der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V., der im Dezember 2004 veröffentlicht wurde. Schließt man die durch Rauchen assoziierten Todesfälle aus, sind diese ernährungsmitbedingte Krankheiten für 68 %, also für über zwei Drittel der Todesfälle verantwortlich. Die durch falsche Ernährung und Lebensweise mitverursachten Todesfälle könnten durch eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige körperliche Bewegung verringert werden.

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Ist Kaffee ein „Flüssigkeitsräuber“?


Nach jeder Tasse Kaffee solle auch ein Glas Wasser getrunken werden, da Kaffee „treibt“, so ein häufig gut gemeinter Rat. Aber stimmt es, dass Kaffee dem Körper Wasser entzieht und somit nicht zur Flüssigkeitszufuhr hinzuzählt? Nein, so die Antwort der DGE. Es schadet zwar nicht, zu einer Tasse Kaffee auch ein Glas Wasser zu trinken, notwendig ist es aber nicht. Für viele Menschen leistet Kaffee einen wesentlichen Beitrag zur täglichen Gesamtwasserzufuhr. Es wird in die Flüssigkeitsbilanz einbezogen - wie jedes andere Getränk auch, z. B. ein Glas Saft, eine Tasse Tee oder ein Glas Bier am Abend.

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Lebensmittelinfektionen im Sommer und auf Reisen vorbeugen


In der warmen Jahreszeit und gerade bei Reisen in tropische und subtropische Länder besteht ein erhöhtes Risiko einer Magen- und Darminfektion. Sonne, Hitze, mangelnde Kühlmöglichkeiten und andere Hygienestandards bieten Krankheitserregern ideale Wachstumsmöglichkeiten. Der sorgfältige Umgang sowie optimale Lagerung sind deshalb umso wichtiger. Besonders Fleisch, Geflügel, Eierspeisen, Milchprodukte und Fisch sind optimale Nährböden für Mikroorganismen und deshalb leicht verderblich. Für Fernreisende gilt daher beim Essen und Trinken die Regel: „Koch es, schäl es oder vergiss es!“.

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Low carb - high fat?


Nach den derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnissen gibt es keinen Anlass, die bestehenden Ernährungsempfehlungen zu revidieren. Auch weiterhin gilt, dass eine ausgewogene Ernährung mit einer ausgeglichenen Energiebilanz und reichlich körperlicher Bewegung langfristig am ehesten geeignet sind, Übergewicht zu vermeiden oder abzubauen. Die Ernährung sollte reich an komplexen Kohlenhydraten und Ballaststoffen, aber moderat in der Zufuhr von Fetten, insbesondere tierischen Fetten sein. Bei der Auswahl der Lebensmittel sollten Verbraucher aber stärker als bisher auf die unterschiedliche Qualität der verzehrten Kohlenhydrate und Fette achten.
Die Expertenrunde kam zu dem Ergebnis, dass eine Verwendung des Glykämischen Index (GI) lediglich in Teilbereichen, z. B. in der diätetischen Therapie des Diabetes mellitus und bei der Bewertung kohlenhydratreicher Lebensmittel, sinnvoll sein kann.

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Fatburner lassen Fettpolster schmelzen?


Fatburner - dieser Begriff spricht jeden an, der sich Sorgen um seine Figur macht. Wäre es nicht schön, die überflüssigen Pfunde einfach zu verbrennen? Hormone, eiweißspaltende Enzyme, Mineralstoffe, Vitamine und andere Verbindungen, die im Stoffwechsel eine Rolle spielen, werden als Fatburner tituliert. Spezielle Lebensmittel wie Tee, Ananas oder Kaffee sollen den Fettabbau im Körper ebenfalls auf Touren bringen, dann schmelzen überschüssige Kalorien angeblich dahin. Für solche Aussagen gibt es jedoch keine wissenschaftliche Grundlage. Selbst bei den Mitteln, die etwas mit dem Energiestoffwechsel zu tun haben, wie z. B. Carnitin, fehlen jegliche Belege, dass mit ihrer Einnahme das Gewicht sinkt. Die simple Tatsache, dass sich der Energieverbrauch durch regelmäßige Bewegung und Sport erhöhen lässt, wird beim Lobpreisen der Fatburner meist verschwiegen. „Nur eine Diät, die auf längere Sicht eingehalten werden kann wie z. B. eine fettmoderate, stärkebetonte und ballaststoffreiche Ernährung, die ca. 500 bis 800 Kalorien pro Tag unter dem tatsächlichen Verbrauch liegt“, so die DGE "kann auf Dauer das Körpergewicht senken."

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MCT-Fette sind zur dauerhaften Gewichtsreduktion nicht geeignet


MCT-Fette werden in der Diätetik bei verschiedenen Darmerkrankungen, insbesondere bei Fettverdauungsstörungen, erfolgreich eingesetzt. Aber eignen sie sich auch, um überflüssige Pfunde langfristig loszuwerden? Nein, so die Antwort der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE). Zwar kommt es zu einer kurzfristigen Gewichtsabnahme und Verminderung des Körperfetts, wenn MCT-Fette in einer kalorienreduzierten Diät anstelle von herkömmlichen Fetten eingesetzt werden - doch macht sich dieser Effekt nur kurze Zeit bemerkbar: Schon nach ca. zwei Wochen hat sich der Körper an die MCT-Fette angepasst, so dass sie keinen Vorteil zu normalen Fetten mehr bieten. Auch die häufig betonte Einsparung von Kalorien lohnt nur bedingt: 80-120 kcal pro Tag - das entspricht einem Glas Colagetränk oder einer Banane - lassen sich leicht an anderer Stelle einsparen. MCT-Fette sind somit keine „Fettsensation“ bei der Gewichtsabnahme.
Daher gilt nach wie vor die Empfehlung der DGE, langfristig die Energiezufuhr zu senken und den Energieverbrauch durch Bewegung zu steigern. Der Verzehr von reichlich Gemüse, Obst und Vollkornprodukten sowie fettarmen Varianten von Fleisch, Milch- und Milchprodukten soll die Basis einer Reduktionskost bilden.

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Jeder dritte Erwachsene leidet unter den Folgen von Jodmangel


In Deutschland ist es nicht gelungen, den 1990 von den Vereinten Nationen (UN) gefassten Entschluss umzusetzen, den Jodmangel bis 2000 weltweit zu beseitigen. Wie der Ernährungswissenschaftler Prof. Dr. Gerhard Jahreis von der Universität Jena, Präsidiumsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), anlässlich einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Arbeitskreis Jodmangel in Berlin feststellt, wurde nach neuesten Untersuchungen (Papillon-Studie)bei 33,2 % der Bevölkerung eine Schilddrüsenvergrößerung entdeckt, bei 8,8 % der Deutschen Knoten in der Schilddrüse.

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Ist der Geschmacksverstärker Glutamat gesundheitsschädlich?


Der Geschmacksverstärker Glutamat stand in der Vergangenheit immer wieder im Mittelpunkt kontroverser Diskussionen über seine gesundheitliche Verträglichkeit. Nach Ansicht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) ist die Glutamataufnahme über die Nahrung, insbesondere bei rationeller Verwendung von Glutamat zur Würzung, für die Allgemeinheit unbedenklich und steht in keinem Widerspruch zu einer gesundheitsbewussten Ernährung. Als Glutamate werden im allgemeinen Sprachgebrauch die Salze der Aminosäure Glutaminsäure bezeichnet. Aufgrund seiner sensorischen Wirkung wird Glutamat weltweit als bedeutender Geschmacksverstärker eingesetzt. Für die Verwendung in Lebensmitteln sind sechs Glutaminsäureverbindungen als Zusatzstoffe zugelassen. Diese sind auch unter den E-Nummern E 620 bis E 625 gekennzeichnet. Gemäß Lebensmittelkennzeichnungsverordnung (LMKV) § 6 ist der Klassenname (Geschmacksverstärker) gefolgt von der Verkehrsbezeichnung (Name der betreffenden Glutaminsäureverbindung oder entsprechende E-Nummer) anzugeben. Das bedeutet in der Praxis: wenn einem Lebensmittel z.B. Mononatriumglutamat enthält, muss diese Verbindung in der Zutatenliste mit der Kennzeichnung „Geschmacksverstärker Mononatriumglutamat“ oder „Geschmacksverstärker E 621“ aufgeführt sein. Es ist also in jedem Fall eine Einzelkennzeichnung erforderlich. Auch Lebensmittel ohne Zutatenliste (z. B. lose Ware) müssen durch die Angabe „mit Geschmacksverstärker“ an oder bei der Ware oder als Aushang gekennzeichnet sein.

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Reductil

Reductil



Reductil (in Deutschland verschreibungspflichtig)

Reductil ist ein Medikament und in Deutschlad verschreibungspflichtig.
Reductil wird aber nur bei starkem Übergewicht oder für Personen mit einem BMI von über 30 verschrieben.

Die Wirkungsweise von Reduktil ist einfach: Der Wirkstoff von Reductil (Sibutramin) greift in den Gehirnstoffwechsel ein.

Reductil beeinflusst die Verfügbarkeit der Botenstoffe Serotonin und Noradrenalin. Es hemmt genauer deren Aufname. Durch die nun stattfindende vermehrte Anreicherung von Sibutramin setzen Sättigungsgefühle schneller ein und sind intensiver.

Ein weiterer Vorteil des Wirksotffes Sibutramin ist eine erhöhte Körpertemperatur (Thermogenese), wodurch es zu einem leicht erhöhten Kalorienverbrauch kommt.

Nebenwirkungen: Kopfschmerzen, Mundtrockenheit, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck, Taubheitsgefühle. Das Medikament darf nicht eingenommen werden bei Überfunktion der Schilddrüse, Angina pectoris, Bluthochdruck, Epilepsie, und bei gleichzeitiger Einnahme von Antidepressiva, Neuroleptika sowie bei Herzrhythmusstörungen Leber- und Nierenfunktionsstörungen.

Bewertung: Die ameikanische Zeitschrift "Medical Letter" sprach sich 1998 dagegen aus, das Reduktil zu benutzten. Bei den möglichen Nebenwirkungen ist diese Meinung zu unterstützen.

Kosten: Sibutramin ist recht teuer. Die Monatspackung kostet über 80 EUR.



Xenical

Xenical



Xenical ist in Deutschland Verschreibepflicht.

Xenical wird nur bei stark übergewichtigen Personen mit einem BMI über 30 verschrieben.

Der Wirkstoff von Xenical (Orlistat) hemmt das im Darm vorkommende fettspaltende Enzym (Lipase).

Dieser Mechanismus funktioniert folgendermassen: Das durch das Essen aufgenommene Fett wird im Darm durch Enzyme (Lipase) in kleinste Fettsäuren zerteilt. Diese Lipase kann Fettmengen von bis zu 140g zerteilen. Jetzt kommt der Wirkstoff von Xenical ins Spiel. Im Magen und im oberen Dünndarm bindet es sich an die Lipase und hemmt somit deren Wirkung. Dadurch werden ca. 30% der aufgenommenen Fettmenge mit dem Stuhl unverdaut wieder ausgeschieden.

Nebenwirkungen: Blähungen, Fettstuhl, Stuhlinkontinenz, Mattigkeit, Kopfschmerzen, allergische Reaktiionen. Orlistat hemmt auch die Aufnahme der fettlöslichen Vitamine A, D, E, K, deswegen ist eine obst- und gemüsereiche Kost empfohlen. Xenical darf nicht eingenommen werden bei Cholestase (Lebererkrankung), Überempfindlichkeit gegenüber Orlistat, chronischem Malabsorptionssyndrom (ungenügende Nährstoffaufnahme aus dem Verdauungstrakt). Für Kinder, Schwangere und stillende Mütter ist Xenical verboten.

Bewertung: Orlistat kann bei leicht kalorienreduzierter Kost bei sehr stark übergewichtigen Personen zu einer Gewichtsabnahme führen. Aber die Nebenwirkungen durch die Fettausscheidung im Stuhl sind sehr unangenehm.
Der Hersteller von Xenical empfiehlt das Medikament nicht länger als 6 - 9 Monate einzunehmen. Nach dieser Zeit kann der Gewichtsverlust stagnieren.
Xenical ist also lediglich ein Einstieg in eine gesunde Ernährung, weil auch nach dem Absetzen des Medikaments eine fettreduzierte Ernährung und körperliche Bewegung beibehalten werden müssen, um eine erneute Zunahme zu verhindern.

Kosten: Eine Monatspackung kostet ca. 85 Euro.


Pillen & Pülverchen


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Matricur

Matricur



Matricur ist eine Abnehmhilfe. Es ist ein zugelassenes Medizinprodukt, das aus medizinisch hochreinem Collagen, einem natürlichen Eiweiß, besteht.

Die Wirkung von Matricur entsteht durch die Quellfähigkeit des Kollagens, aus dem die Matricur Tabletten bestehen.

Zur Entfaltung der Wirkung müssen ca. eine halbe Stunde vor dem Essen sind zwei bis drei der Tabletten mit ca. 300 bis 400 ml Flüssigkeit zu sich genommen werden. Diese quellen in Magen durch das aufsaugen der Flüssigkeit auf das ca. 20-fache ihres ursprünglichen Volumens an.

Durch die Volumenzunahme kommt es zu einer Aufdehnung der Magenwand. Dieses sorgt für ein Sättigungsgefühl, ähnlich dem eines gut gefülltem Magens. In Folge dessen wird Nahrungsaufnahme verringert. Dieser Kollagen-Schwann wird nach ca. 8 Stunden durch die Verdauungssäfte aufgelöst, ohne das nennenswerte Brennwerte entstehen.

Nebenwirkungen: Aufgrund seines rein biologischen Ursprungs wird Matricur vollständig und rückstandslos im Körper abgebaut. Es verbleiben keine schädlichen Stoffwechselprodukte im Körper, auch wird der Organismus nicht belastet. Auftreten kann aber ein Völlegefühl.

Bewertung: Matricur ist wohl das teuerste der Diät-Präparat aber das einzige ohne Nebenwirkungen und es greift nicht in den Stoffwechsel ein. Negativ zu bewerten ist , wie bei allen Diät-Pillen dass alleine durch das Präparat keine Ernährungsumstellung erfolgt und damit keine Langzeiterfolge erreichbar sind

Kosten: In einer Packung Matricur sind 30 Kapseln die zurzeit ca. 25 EUR kosten. Wer wirklich die empfohlene Menge von 10 Kapseln am Tag nimmt, der zahlt so im Monat ca. 250 EUR.


Biologische Wertigkeit als Qualitätsmaß für Nahrungseiweiß


Biologische Wertigkeit als Qualitätsmaß für Nahrungseiweiß

Die Biologische Wertigkeit (BW) ist wahrscheinlich die gängigste Methode zur Bestimmung der Proteinqualität. Sie berücksichtigt, im Gegensatz zu anderen Bestimmungsmethoden, auch die Verdaulichkeit eines Proteins. Um die BW zu messen, werden Probanden zunächst proteinfrei ernährt, um die Basis-Stickstoffverluste des Körpers zu bestimmen. Dann wird schrittweise die Eiweißzufuhr mit einem isolierten Protein erhöht (typischerweise Beginn mit 0,3g pro kg Körpergewicht, dann 0,4g/kg, 0,5g/kg usw.). Gleichzeitig wird die Stickstoffbilanz (Maß für Gewebeaufbau- und Gewebeabbauvorgänge im Körper) bestimmt und ermittelt, mit welcher minimalen Proteinmenge ein Stickstoffgleichgewicht gerade eben erreicht wird. Ein solches Gleichgewicht bedeutet, dass mit dieser Eiweißmenge sich Gewebeaufbau und -abbau exakt die Waage halten, also die Eiweißversorgung für den Erhalt des Körperbestandes ausreicht. Daraus ergibt sich dann die BW eines Proteins.

Die Biologische Wertigkeit stützt sich also nicht auf theoretische Berechnungen, wie z.B. der in den USA beliebte sogenannte „Chemical Score" (CS), sondern wurde am Menschen ermittelt, was sie wesentlich praxistauglicher macht.
Die minimale Zufuhr zur Erreichung eines Stickstoffgleichgewichtes verschiedener Eiweiße wurde dann miteinander verglichen. Volleiprotein wurde dabei völlig willkürlich als Referenzprotein ausgewählt und bekam, ebenfalls völlig willkürlich, die BW von 100. Alle anderen Proteine wurden damit verglichen. Wenn z.B. 0,4 g Volleiprotein pro kg Körpergewicht für eine ausgeglichene Stickstoffbilanz notwendigwaren und bei einem anderen Eiweiß 0,8 g pro kg Körpergewicht, so bekam dieses andere Nahrungsprotein die BW von 50 zugeteilt. Damit ist die Biologische Wertigkeit ein Maß dafür, wie effizient ein Nahrungseiweiß in körpereigenes Protein umgesetzt werden kann. Da z.B. Gelatine kein Tryptophan enthält, eine lebensnotwendige Aminosäure, ist die BW = 0, da der Körper ein Protein, bei dem auch nur eine der neun unentbehrlichen Aminosäuren fehlt, nicht verwerten kann.

Bei der Protein-Bewertung nach der BW kann das Eiweiß mit der höchsten Wertigkeit vom Körper am besten verwertet werden. Doch muss dabei stets bedacht werden, dass der Wert 100 von Volleiprotein keine vollständige (100-prozentige) Umsetzung im Körper anzeigt, wie manchmal fälschlicherweise angegeben wird. Der Wert von 100 wurde völlig willkürlich gewählt. Die tatsächliche Menge an körpereigenem Eiweiß, die aus Volleiprotein hergestellt werden kann, liegt in der Realität nicht bei 100, sondern deutlich darunter. Gleichzeitig gilt es zu bedenken, dass bei geschickter Kombination von verschiedenen Eiweißquellen (meist tierisches und pflanzliches Protein) durch den gegenseitigen Ausgleich der limitierenden Aminosäuren biologische Wertigkeiten von über 100 erzielt werden können.
Doch nach Adam Riese ist es nun einmal unmöglich, aus 100 g zugeführtem Eiweiß mehr als 100 g körpereigenes Eiweiß aufzubauen; so dass klar ist, dass die BW keine absolute Prozentzahl für die Umsetzung im Körper sein kann. Ergänzungswertigkeit Bei der so genannten Ergänzungswertigkeit, sind zwei Punkte zu beachten. Zunächst beziehen sich die Prozentangaben auf die Eiweißfraktionen der Nahrungsmittel. So muss z.B. ein Ei mit einem Eiweißgehalt von ca. 7 g mit ca. 600 g Kartoffeln kombiniert werden, um die maximale Biologlische Wertigkei zu erzielen, diese Menge liefert etwa 12 g Kartoffel-Eiweiß und entspricht dann dem angegebenen Verhältnis. Des weiteren folgt diese gegenseitige Proteinaufwertung wegen der Verdauungsprozesse, die mehrere Stunden dauern können und wegen des im Körper vorhandenen Zwischenspeichers für Eiweiß (sogenannter Aminosäurepool, besteht aus schnell verfügbaren Aminosäuren in der Leber und der Muskulatur) über 4-6 Stunden, d.h. die beiden Proteine müssen nicht unbedingt in derselben Mahlzeit miteinander kombiniert werden.

In den meisten Fällen erfolgt eine gegenseitige Aufwertung zweier Eiweiße, wenn ein tierisches mit einem pflanzlichen kombiniert wird (z. B. Müsli mit Milch, Brot mit Käse, Reis mit Fleisch). Doch auch rein pflanzlichen Kombinationen erreichen teilweise Wertigkeiten nahe 100, wie das Beispiel von Mais mit Bohnen zeigt. Da 136 die höchste BW ist, die jemals im Menschenversuch ermittelt wurde, ist jede höhere Angabe nicht nach der BW in Humanstudien ermittelt worden. Wenn also der Hersteller eines Proteinpulvers eine Biologische Wertigkeit von z.B. 159 angibt, wie häufig bei ionenausgetauschtem, hydrolisierten Wheyprotein, so handelt es sich nicht um einen Wert, der im Versuch am Menschen ermittelt wurde, sondern um eine errechnete Zahl (wie z.B. beim in den USA beliebten „Chemical Score")

Schwierigkeiten bei der Übertragbarkeit Oft wird von den Herstellern eine Studie zitiert, bei der Ratten nach einer dreitägigen Fastenperiode mit einem Laktalbuminhydrolisat gefüttert wurden. Dabei wurde die Überlegenheit dieses Eiweißes gegenüber anderen hinsichtlich der Stickstoffspeicherung im Körper gezeigt. Da jedoch drei Tage ohne Futter bei einer Ratte einer noch wesentlich längeren Zeit beim Menschen entsprechen, haben solche Daten höchstens für Menschen nach mehrwöchigem Fasten eine Bedeutung, in keinster Weise jedoch für Sportler oder andere Menschen, die mehrmals täglich Eiweiß zuführen. Zusätzlich gilt es zu bedenken, dass die BW nach einer Fastenperiode deutlich höher liegt als bei ausgeglichener Kalorienzufuhr.

Bei einer dem Bedarf entsprechenden Zufuhr an Gesamtenergie fallen die Unterschiede in der Biologischen Wertigkeit zwischen verschiedenen Eiweißen deutlich geringer aus, so dass auch aus diesem Grund die Ergebnisse nicht einfach auf die Realität übertragen werden können. Einflussfaktoren auf die Biowertigkeit Problematisch ist bei der Ermittlung der BW natürlich die Messung der Stickstoffverluste. Wie bereits oben erwähnt, kann es hier zu Fehlern kommen, was die Mess-Ergebnisse weniger exakt ausfallen lassen würde. Darüber hinaus geht aus einer Stickstoffbilanz-Untersuchung nicht hervor, wie gut verschiedene Gewebe des Körpers die aufgenommenen Aminosäuren verwerten. Es ist durchaus möglich, dass es bei einer scheinbar ausgeglichenen Stickstoffbilanz zu einer Unterversorgung mancher Organe kommt, die Stickstoff verlieren, während andere neues Gewebe aubauen. Das könnte dann ein Szenario ergeben, bei dem bei einem Stickstoffgleichgewicht genügend Aminosäuren für die Leber vorliegen, die neue Proteine synthetisiert, während die Muskulatur nicht genügend unentbehrliche Aminosäuren erhält und sich daher in einer negativen Stickstoffbilanz befindet. Weitere Einflussfaktoren auf die Biologische Wertigkeit sind die Gesamtkalorienzufuhr und die Gesamtmenge an Eiweiß in der Nahrung.
So kommt es bei einer überkalorischen Ernährung (z.B. im Bodybuilding beim Muskelaufbau) zu einer scheinbar höheren BW für ein gegebenes Protein, da die Stickstoffbilanz bei einer solchen Kost immer positiv ausfällt. Umgekehrt sinkt die BW eines Proteins bei einer Kalorienreduktion (z.B. in der Diät), da die Stickstoffbilanz in einem solchen Fall eher negativ ausfällt. Außerdem ist zu bedenken, dass alle Kraftsportarten an sich schon zu einer positiven Stickstoffbilanz führen (es werden ja Muskeln aufgebaut), was bei einem Kraftsportler die Bio Wertigkeit eines Nahrungseiweißes höher als bei Normalpersonen erscheinen lässt. Ein letzter Faktor, der meist ignoriert wird:
Die BW einer Eiweißquelle wird mit zunehmender Gesamt-Proteinzufuhr immer niedriger. Normalerweise wird die Biologische Wertigkeit im Menschenversuch bei der minimal notwendigen Menge bestimmt. Wird nun deutlich mehr Eiweiß zugeführt (zum Beispiel im Falle eines typischen Kraftsportlers), dann sinkt die Wertigkeit ab. So hat Milchprotein bei einer Zufuhr von 0,2g/kg Körpergewicht eine BW nahe 100, bei einer Zufuhr von 0,5g/kg, was etwa der Minimalzufuhr für eine ausgeglichene Stickstoffbilanz entspricht, eine BW von ca. 80.
So legen Pellet und Young dar: .....“Protein wird bei suboptimaler Zufuhr effizienter verwertet als bei einer zur Erhaltung des Stickstoffgleichgewichtes notwendigen Menge. Deshalb wird die BW als Maß für die Proteinqualität, die bei suboptimaler Zufuhr entweder im Tier- oder Menschenversuch bestimmt wird, im Vergleich zur BW bei einer höheren Zufuhr zur Erhaltung des Stickstoffgleichgewichtes, überschätzt." Damit hat die BW gerade für Kraftsportler, die sich traditionell sehr eiweißreich ernähren, eine wesentlich geringere Bedeutung, als gemeinhin angenommen wird. In diesem Licht erscheint auch die Behauptung mancher Hersteller von Sporternährungspräparaten unglaubwürdig, Protein A führe zu einem spürbaren Mehraufbau an Muskulatur als Protein B. Umgekehrt lässt sich folgern, dass das Nahrungseiweiß für den typischen Trainierenden im Studio qualitativ absolut ausreicht, um optimale Fortschritte im Muskelaufbau zu garantieren.
von Dr.Torsten Albers Private BA


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Niedrig glykämische Ernährung

Für alle gut, für Diabetiker besser

Die zunehmende Verbreitung von Übergewicht und Fettsucht und die damit einhergehenden Folgeerkrankungen wie z.B. Diabetes mellitus sind Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft. Für eine Gesellschaft, die vermehrt unter Bewegungsmangel leidet, ist eine Ernährung mit einer ausgeglichenen Energiebilanz wichtiger als je zuvor. Kalorienzufuhr und Kalorienverbrauch müssen in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen. Die Hauptnährstoffe Fette und Kohlenhydrate stehen hier im Mittelpunkt gegenwärtiger wissenschaftlicher Betrachtung: Fette hinsichtlich einer verringerten Aufnahme und einer qualitativen Verbesserung, Kohlenhydrate bezüglich ihrer Wirkung auf den Blutzuckerspiegel, d.h. die Blutglucosekonzentration.

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Dr. Haas-Diät

Dr. Haas-Diät



Die Dr. Haas Diät ist auch mit den Zusatzbezeichnungen Top Diät, Leitungsdiät oder Erfolgsdiät bekannt.

Bei der Dr. Haas handelt es sich um eine kohlenhydrat- und ballaststoffbetonte, aber sehr fettarme Diät. (800 kcal bis 1.500 kcal pro Tag). Es werden hauptsächlich Vollkornprodukte, Kartoffeln, brauner Reis, frisches ungeschältes Obst oder Gemüse, aber auch Fischöl, Olivenöl, Nüsse, Samen, Getreide und Hülsenfrüchte verzehrt Auch magere Milchprodukte stehen auf dem Tagesplan. Fleisch und Fisch hingegen kommen seltener auf den Tisch. Die Haas Diät ist in drei Stufen unterteilt. In den Stufen wird die Auswahl und die Menge der erlaubten Lebensmitteln vergrößert. Es werden keine Kalorien oder Fette gezählt. Der Abnahmeerfolg entsteht durch die vielen Ballaststoffe, diese sättigen, sodass viel weniger gegessen und vor allem reichlich Fett einspart wird. Je nach Stufe der Diät kommt man auf nur ca. 1000 Kalorien täglich. Diese Stufe mit so wenig Kalorien kann kaum den Bedarf an allen Vitaminen, Mineralien und lebenswichtigen Fettsäuren decken. Besser wird es bei den nächsten beiden Diätstufen mit über 1200 Kalorien täglich. Die dritte Stufe eignet sich sogar für die dauerhafte Ernährung.


- langfristig gesund
- keine absoluten Verbote
- einfach und alltagstauglich
- kein Kalorien- und Fettzählen
- schneller Erfolg



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Saft-Fasten-Kur

Saft-Fasten-Kur

Saft Fasten Kur
Saftfasten macht leicht

Saft-Fasten-Kuren stellen keine ausgewogene Ernährung dar, sondern sind Fastenkuren über einen Zeitraum von maximal einer Woche.
Beim Saftfasten werden mehrere Liter frisch gepresste Obst und Gemüsesäfte Saft über den Tag verteilt getrunken. Zusätzlich können fettfreie Bouillon, Kräutertees und Wasser getrunken werden.

Durchführbar sind Saftfastenkuren mit Brennesselsaft, Birkensaft, Holundersaft und vielen weiteren Pflanzenpresssäften. Die Zitronensaft oder Ahornsirup-Kur befreit von Schlacken und Fettpolstern. Es werden täglich 6-12 Gläser Ahornsirup mit dem Saft einer halben Zitrone sowie einer Prise Cheyennpfeffer getrunken. Die Holundersaft-Kur ist blutreinigend und stärkt die Abwehrkräfte Jeden Tag werden 6-8 Gläser Holundersaft eingenommen. Zur verbesserten Entwässerung kann Birkenblättertee getrunken werden.



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- Mangel an allen Nährstoffen
- Muskelabbau (dadurch der starke Gewichtsverlust)
- Grundumsatz sinkt (Jo-Jo-Effekt)


Lightprodukte
Zu unterscheiden sind kalorienreduzierte Nahrungsmittel und kalorienarme Fertigmahlzeiten. Beiden gemein ist, daß sie teuer sind und keinen Lerneffekt bieten. Die Bezeichnung light, also leicht darf jedes Nahrungsmittel tragen, welches 40% weniger Kalorien hat, als ein vergleichbares Lebensmittel. Do-it-yourself-ligt-Produkte 40% weniger Fett? Das können wir doch auch selber machen - und das hat einen Lerneffekt: Mayonnaise 1:1 mit Joghurt verlängert ist? Genau: Mayonnaise light. Apfelsaft mit Mineralwasser? Richtig, Apfelschorle und viel weniger Kalorien als Saft (funktioniert auch mit Weißwein oder Limonade (Cola nicht) ...) Bei Lebensmitteln, die man nicht verlängern kann, hilft etwas anderes: Einen Riegel Schokolade geniessen, lutschen, langsam auf der Zunge zergehen lassen, sich gönnen und dann die Kinderlein rufen und ihnen den Rest der Tafel überlassen ... Chips light? Funktioniert so - die Tüte öffnen, sich die 20 schönsten Chips aussuchen, auf einem Teller verteilen. Gemüse zu Stiften schneiden, einen Kräuterquark anrichten. Die restlichen Chips nun zuerst verschenken oder wegschmeissen - draussen in die Mülltonne, am besten noch irgendwas draufkippen - sich auf die Chips freuen, sie geniessen, dazu das Gemüse dippen und hinterher keine Chips mehr im Haus haben. (Chipssüchtlinge wissen, daß sie dem Charme der halbvollen Tüte kurz vor dem Schlafengehen, oder mitten in der Nacht doch noch erliegen würden ...) gesetzliche Regelungen gibt es wenig, eigentlich nur für Milchprodukte: leichter Käse hat maximal 32,5% Fett leichter Quark 12,5 % leichter Joghurt maximal 1,8% Der Begriff fettarm sagt gar nichts aus, da er gesetzlich nicht geregelt ist. Kalorienarmes darf nicht mehr als 50 Kalorien in 100 Gramm der Speise enthalten. (Suppen, Brühen und Getränke 20 Kalorien je 100 ml) Das heißt nicht, daß Light-Mayonnaise bedenkenlos gegessen werden kann, sondern schlicht schlechter schmeckt, mehr kostet und dennoch dick macht ... Um kalorienreduzierte Produkte anzubieten, werden von der Industrie verschiedene Verfahren genutzt: Zucker wird durch künstliche Süßstoffe ersetzt. Zur Wahl stehen Acesulfam K, Aspartam, Cyclamat, Neohesperidin, Saccharin Thamatin ... Anders als die Zuckeraustauschstoffe wie zB Fruchtzucker, Sorbit oder Xylit, haben diese Stoffe tatsächlich weniger Kalorien. Zuckeraustauschstoffe werden bevorzugt für Zuckerkranke verarbeitet. Diabetiker-Schokolade hat nicht weniger Kalorien als normale Schokolade. Produkte, in denen statt Zucker Süßstoff eingesetzt werden, unterscheiden sich geschmacklich sehr von ihren Vorbildern und noch eines gilt es zu bedenken: Süßstoff wird vom Körper nicht verarbeitet, sondern ungenutzt wieder ausgeschieden. Die Tatsache, daß dem Körper allerdings Süßes angekündigt wurde, steht im Verdacht zu zwei Phänomenen zu führen: Die Lust auf Süßes bleibt bestehen und so taugt eine Diätlimonade wenig um den Heißhunger zu dämpfen. Also futtert man um sich herum, bis man seinen Zuckerbedarf gestillt hat. Die ständige geschmackliche Ankündigung von süß und das Nichteintreffen desgleichen soll bei sensiblen Naturen zu Depressionen führen. Zucker sinnvoll ersetzen? Geht durchaus - statt mit weißem Zucker zu süßen, kann man zu frischem Obst, Trockenobst oder einem Brot mit Rübenkraut greifen. (das aus dem Bioladen schmeckt deutlich besser als das aus dem Supermarkt.) Der Vorteil von Rübenkraut ist, daß es basisch wirkt und den Magen nicht noch säuert. Trockenobst - insbesondere Pflaumen - haben auch noch eine leicht abführende Wirkung. Gemeinsam ist, daß der Körper bekommt, was die Zunge ihm versprochen hat ;-) Fett Mediziner raten zu 80 Gramm Fett am Tag (oder aber 1 Gramm Fett pro Kilo Gewicht, das man auf die Waage bringt). Das überschreiten die meisten Leser dieser Seiten vermutlich locker, denn Fett ist DER Träger in Sachen Geschmack und Aroma. Was liegt also näher, als Fett gegen eine Kalorienarme Alternative zu ersetzen? Die Amerikaner haben dazu ihr Wundermittel Olestra, welches in Deutschland allerdings noch nicht zugelassen ist, da die Unbedenklichkeit noch nicht festgestellt werden konnte. (Warten wir den USA-Großversuch ab ...) Olestra kann vom Körper nicht verdaut werden und ist somit kalorienfrei, da er unverändert wieder ausgeschieden wird. Zur Verdeutlichung könnte man statt Smarties auch Plastikknöpfe schlucken. Haben keine Kalorien, werden so wieder ausgeschieden - ok, man muß gewisse, geschmackliche Abstriche hinnehmen ... Aber auch hier werden Fettersatzstoffe benutzt. Fettimitate aus Kohlehydraten fühlen sich im Mund wie Fett an, eignen sich aber bisher weder zum Frittieren noch tragen sie zum Geschmack der Speisen bei. Anders als echte Fette, verfeinern sie einfach das Aroma nicht. Diese Fettersatzstoffe gelten übrigens als unbedenklich und müssen nicht deklariert werden. Sie werden gerne hinter dem Begriff Stärke versteckt. Fettimitate auf Eiweißbasis schmecken cremig, haben nur halb soviel Kalorien wie normales Fett, eignen sich aber nicht zum erhitzen. Ausserdem stellen sie ein Risiko für Allergiker dar, da sie plötzlich Eiweiße in Lebensmitteln finden, in denen sie gar keine erwartet haben. Fazit: Light-Produkte sind teuer, für Allergiker eine Art Roulette, bringen keinerlei Lerneffekt mit sich und unser Magen lässt sich durch sie nicht in die Irre führen. In einer Packung "Light" sind zwar weniger Kalorien drin, aber entweder unser Magen reagiert mit einem achselzuckenden Wunsch nach mehr, dem wir dann besten Gewissens ist ja light ... ich darf ... nachkommen oder aber (und das ist bisher aber noch nicht im Großversuch bewiesen) wir reagieren mit leichten Depressionen darauf, daß wir nicht den Zucker/das Fett bekommen, welches von unseren Geschmacks- und Geruchssinnen freudig angekündigt wird. das mit den leichten Depressionen Diese Theorie habe ich im Herbst 2000 gelesen und fand sie logisch. Ich selbst trinke viel Kaffee und benutzte Süßstoff zum süssen. Da er sich besser auflöst und mir besser schmeckt, übrigens den von Spinnrad. Echte Depressionen kenne ich glücklicherweise nicht und um die geht es hier auch nicht. Gemeint sind Menschen, die auf hormonelle Schwankungen mit Depressionen reagieren. Hormonelle Schwankungen? zB PMS die schlechte Laune vor den Tagen - oder in der Schwangerschaft/im Wochenbett das große Heulen. Diese Schübe habe ich meist gut mit Johanniskraut auffangen können. Die Überraschung: Seit Oktober 2000 verzichte ich auf alle Süßstoffe. Ich habe nicht zugenommen und meine leicht depressiven Schübe sind tatsächlich weg. Aber, das kann natürlich auch daran liegen, daß ich diese Wirkung erhofft und erwartet habe. Beweist sicher gar nichts - aber ein Selbstversuch kann nicht schaden :) wie machen die das? Marmeladen und Konfitüren Der Zuckeranteil wird verringert, während der Fruchtanteil steigt. 1 kg leichte Marmelade enthält so 600 Gramm Früchte. Eigentlich gut, aber da weniger Zucker enthalten ist, muß man die Marmelade anders haltbar machen. Und über dieses anders gehen die Meinungen auseinander Wurst Light-Wurst besteht immer aus kalorienarmen Fleischsorten - Rind, Kalb, Pute. Evtl. noch mit Gemüse gestreckt. Milchprodukte werden aus Magermilch statt Vollmilch hergestellt Leichtbier Vorsicht! Hat weniger Alkohol, aber kaum weniger Kalorien Streichfette Hier wird aufwendig der Wasseranteil erhöht ich werd' so bleiben wie ich bin ... Die Sache mit dem Lerneffekt: Das klingt schnell nach erhobenem Zeigefinger: Kind, dabei lernst du nichts! Aber der Lerneffekt ist das Wichtigste an einer Diät, denn dahinter steckt nichts anderes, als ein Umstellen unserer Essgewohnheiten. Ein Umstellen der Nahrungsmittel, ein Bewusstmachen, wozu wir überhaupt essen und das Gefühl satt zu sein wiederzufinden. Und auf diesem Weg sind Light-Produkte eher kontraproduktiv. Fett und Zucker sind zwei wertvolle Energielieferanten. Wer zu dick ist, sollte sich dies nicht versagen, sondern bewusster zu sich nehmen. Nicht schlingen, sondern geniessen, sich bewusst gönnen. Zucker nicht blind gegen Süßstoff austauschen, denn wenn man Lust auf Zucker hat, kann es durchaus sein, daß der Körper gerade Zucker braucht, sondern den Zuckerlöffel einfach einmal kurz schütteln und die deutlich geschrumpfte Menge auf dem Löffel in den Kaffee geben. Bei sämtlichen Backrezepten kann man auf die Hälfte des Zuckers verzichten - einfach einmal ausprobieren. Bei der Zubereitung von Marmelade sollte man die angegebene Zuckermenge benutzen, aber die Marmelade dann eben nicht dick auf ein mit Butter bestrichenes Brot schaufeln, sondern etwas dünner und mit Quark? Wer zu dick ist, weil er schlingt, nimmt mit Light-Produkten nicht ab, sondern schlingt künftig schlicht noch mehr. Was dagegen hilft ist ein bewusstes Essen. Morgens einmal alle Mahlzeiten für den Tag vorbereiten und anschauen. Das werde ich heute alles essen! Das reicht! Nicht so doll ist die Variante, einmal alles aufzutürmen, was man am Vortag in sich hineingeschlungen hat. Da steht man dann beschämt und ekelt sich leicht vor sich selbst - Selbsthass ist keine Motivation zum Abnehmen, sondern führt eher zu einer einwöchigen Selbstbestrafungsaktion, in der man sich dann alles versagt, was man mag. Eine Diät sollte man sich gönnen, um körperlich (noch) attraktiver zu werden. Das Wort gönnen sollte ganz weit im Vordergrund stehen. Sich Zeit gönnen, sich in Ernährungsratgeber hineinzulesen. Sich wertvolle Lebensmittel gönnen. Sich Zeit gönnen, diese zuzubereiten. Ein Schmankerl zum Schluß: Light-Produkte lohnen für die Industrie gleich doppelt aus dem Grund, daß von ihnen im Endeffekt meist ein Drittel mehr verzehrt wird.
Kartoffel Diät

Kartoffel Diät

Kartoffel-Diät
Das Ziel der Kartoffel-Diät ist die Entwässerung des Körpers. Bei der Kartoffel-Diät werden pro Tag zirka 500 - 600 Gramm Kartoffeln oder Pellkartoffeln und Gemüse oder Kräuterquark verzehrt. Es werden im Schnitt nur 1000 kcal aufgenommen.

Kartoffeln sind schnell gekocht, sättigen gut und sind reich an Ballaststoffen. Sie liefern viele Kohlenhydrate und fast kein Fett. Kartoffeln enthalten sehr hochwertiges Eiweiß und viel Kalium das den Körper entwässert. Weiterhin sind in Kartoffeln B-Vitamine, Vitamin C, Kalium, Eiweiß und viele Mineralien.

Wer mittags und abends überwiegend Kartoffeln isst nimmt ab weil der Körper sehr schnell an seine Fettreserven geht. Außerdem lässt sich die Kartoffel gut mit anderen Eiweißlieferanten wie Quark, Fisch, fettarmem Fleisch, Salat, Obst, Brot und Vollkornprodukten kombinieren.
Auf die Kombination mit diesen Lebensmitteln sollte sehr geachtet werden da sonst Kalzium-, Eisen- und Eiweißmangel auftreten kann. Weiterhin kann es beim alleinigen Verzehr von Kartoffeln durch die geringe Fettzufuhr zu einem Mangel an fettlöslichen Vitaminen und ungesättigten Fettsäuren kommen.

Bei kurzer Dauer der Diät sind aber keine gesundheitlichen Probleme zu befürchten.
Die zahlreichen Rezeptvarianten sorgen dafür, dass die Kartoffel-Diät auch nach einer Woche noch gut schmeckt.


- keine strikten Verbote
- einfach und alltagstauglich
- kein Kalorien- und Fettzählen
- günsitg
- schneller Erfolg



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Hähnchen Diät
Hier haben die Hühner nichts zu lachen, denn sie werden nicht etwa in ihrer kalorienarmen, körnerpickenden Ernährung nachgeahmt, sondern in Mengen verpeist. 100 Gramm Hähnchenfleisch enthalten nur 4 Gramm Fett und 150 Kalorien. Mit Huhn als Basis, kann man also abwechslungsreich und kalorienarm kochen. Die Hähnchen-Diät erlaubt 400 Gramm Hähnchenfleisch am Tag, dazu nicht mehr als 50 Gramm Reis oder eine große Kartoffel. Dazu frisches Obst, Gemüse und Salat. Durch die geringen Mengen an Kohlenhydraten geht der Körper an seine Reserven (leider auch an die Eiweißreserven) und nach einigen Tagen auch an die Fettreserven. Vorteile: man kann diese Diät schmackhaft und abwechslungsreich gestalten Nachteile: zu wenig Kohlenhydrate - damit wenig für Menschen geeignet, die an gut 4000 Kalorien am Tag gewöhnt sind. Bei ihnen führt diese Diät zu Heißhunger.
Grazing Diät
Grazing ist eines von einigen neuen Diät-Wundern aus den USA. Die Erfolgsformel lautet: öfter essen - schneller abnehmen Das Geheimnis sind 7 Mahlzeiten pro Tag, vom Frühstück bis zum Betthupferl. Gegessen wird um 8, um 11, um 13, um 15, um 17, um 19 und um 22 Uhr. Klingt gut - und es gibt sogar Süßigkeiten! Allerdings sehen die 17 Uhr Mahlzeiten zB so aus: 1 Tasse Kaffee und 2 Duplo-Riegel - das sind genau 200 Kalorien. Um 15 Uhr werden üppige 100 Kalorien verspachtelt: zB eine dicke Scheibe frische Ananas (200 Gramm) Ich persönlich kann mir die Zeit zwischen der Ananas um 15 Uhr und den beiden Duploriegeln um 17 Uhr recht lang vorstellen ... Grazing bedeutet auf Deutsch so viel wie grasen, weiden, wobei sich Kühe die Zeit zwischen den Mahlzeiten mit Wiederkäuen vertreiben ... Noch habe ich keine Ahnung, ob diese Diät etwas taugt, aber es ist der Redaktion der Hausfrauenseite (moi!) gelungen, eine geeignete Testperson ausfindig zu machen und auf die Weide zu schicken. Ich bin ganz sicher, daß sie sich an folgenden Ratschlag aus dem Grazing-Buch halten wird: Versuchen Sie nicht, zusätzlich Kalorien zu sparen, sondern essen Sie immer alles auf!
Gayelord-Hauser-Kur
Gayelord Hauser hatte als Privatarzt vieler Hollywood-Stars wieder diesen Glamour-Faktor, der schon der Hollywood-Diät zum Durchbruch verhalf. Die Wirksamkeit seiner Diät konnte man schliesslich auf den Leinwänden bewundern, oder? Er schrieb (oder liess schreiben) den Bestseller "bleib jung, lebe länger!" Und ebenso simpel und leicht nachvollziehbar ist auch die Diätidee. was für ein hirnrissiger Ratschlag - dann bleib doch einfach jung und lebe länger ... Nein, das Konzept lautet nicht iss weniger, werde schlank!, sondern verzichte komplett auf Fett und sei sparsam mit den Kohlenhydraten. Auf den Teller kommt folgerichtig (wir sind hier bei den Eiweißbomben unter den Diäten ...) viel Eiweiß und Pillen. Zum Essen wird nichts, oder ein Glas Buttermilch getrunken. Zusätzlich gibt es Wundernährmittel wie Bierhefe, Weizenkeime, Magermilchpulver und Joghurt, die ungemein verjüngen sollen. Eine andere Lösung fand Gayelord nämlich nicht, um die Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen zu sichern. Der magische hollywoodische Flair der Diät bestand aus dem Pillenfrühstück. * Man nehme * Fischöl * Pflanzenöl * Hefe * Mineralpräparate * Vitaminpräparate Wer nun den Rest des Tages nur noch Fleisch, Fisch, Huhn und Salat ißt, hat sein System schon begriffen. (man konnte aber natürlich auch das ganze Buch kaufen und lesen ...) Ausserdem entdeckte er Eiweiß als DEN Jungbrunnen, die den Körper erneuern und verjüngen. Um fair zu sein, es gab in seiner Diät auch einige sinnvolle Anregungen, wie die, öfter zu kauen, bewusst zu essen und sich dabei Zeit zu lassen. * Vorteile: * 5 kg in 10 Tagen (ca) * einfach durchzuführen * Nachteile: * da man ohne Fett und Salz kocht, schmeckt es nicht
F-Plan-Diät
Diese Diät war die Trend-Diät der 80er. Das F stand für fiber dem englischen Begriff für Faserstoffe - also, Ballaststoffe. Ausgearbeitet wurde das Diätprogramm von der englischen Ernährungsphysiologin Audrey Eyton, die sich an die Thesen Dr. Burkitts und Dr. Pritkin hielt. Kein Wunder also, daß sich Diäten ähneln. Frau Eyton war aber etwas weniger streng mit ihren Diät-Jüngern und erlaubte einen Fettanteil von 15 - 20 Prozent, wobei sie aber darauf bestand, daß mindestens 50 Gramm Ballaststoffe verzehrt wurden. Diese Ballaststoffe finden im Darm Gallensalze und bremsen damit die Fettaufnahme in den Stoffwechsel. Ausserdem führen die Ballaststoffe zu einer schnelleren Darmpassage, was die Fett. Die F-Plan-Diät hat unter allen Diäten mit die vorteilhafteste Nährstoffzusammensetzung bei niedriger Kalorienzufuhr. Vorteile: Je nach Kalorienreduktion kommt es zu einer raschen und nachhaltigen Gewichtsabnahme. Die Ballaststoffe sättigen gut, man hungert nicht und kann am Ende der Diät die Kalorienzahl wieder erhöhen und die ballaststoffreiche Ernährung weiterführen - das heißt, eine langfristige Ernährungsumstellung erlernen und somit den JoJo-Effekt verhindern. Nachteile: bei einer abrupten Umstellung auf eine ballaststoffreiche Ernährung, kann es anfangs zu heftigen Blähungen, Durchfall und Übelkeit kommen. Bei entsprechend veranlagten Leuten, kann es zu einer Dickdarmerweiterung kommen. Kalorien: bis zu 1500 täglich Nährstoffe: 75% Kohlenhydrate 15% Eiweiß 10% Fett Tagesplan (ein Beispiel) Frühstück: Kaffee oder Tee, kein Zucker Müsli mit Obst Mittagessen: Gemüseauflauf Abendbrot: kalter Braten Knäckebrot Getränke Mineralwasser Fruchtsaft wenig Bier oder Wein
Flohsamen Diät
Flohsamen wird derzeit unter dem Motto Abnehmen ohne Diät in Moppelkreisen als die neue Wunderwaffe im Kampf gegen das überflüssige Körperfett gehandelt. Einfach einen Teelöffel (5 Gramm) Flohsamen in 100 ml Wasser quellen lassen und vor jeder Mahlzeit geniessen und schon ist man papsatt und was man trotzdem isst, wird umgehend wieder ausgeschieden und setzt somit nicht an. Feine Theorie, nicht wahr? Allerdings ist sie vollkommen unsinnig. wie funktioniert es? Was da unter dem Namen Flohsamen verkauft wird, ist der Samen des Flohsamen-Wegerichs oder des Sandwegerichs. Beides mediterrane Pflanzen, deren Samen auch schon lange bei Verstopfung eingesetzt werden. Die Schalen des Flohsamens enthalten Schleime, die aufquellen. Im Prinzip schluckt man mit dem Flohsamen also ein leichtes Abführmittel - und das ohne Verstopfung zu haben. Mit Flohsamen abzunehmen ist sehr unwahrscheinlich, aber mit etwas Pech schafft man es, seine Verdauung an die Flohsamen-Hilfe zu gewöhnen und nach Absetzen des Mittels eine (noch?) trägere Verdauung zu haben als zuvor und evtl. tatsächlich an Verstopfung zu leiden. Vorteile: Flohsamen sind naturbelassen, können gut mitgenommen und problemlos eingenommen werden. Bei dieser Diät muß kein besonderer Speiseplan eingehalten werden. Flohsamen ist nicht apothekenpflichtig, kann also auch in Drogerien, Reformhäusern oder online (zB Ebay bietet heute gleich 111 Mal Flohsamen an ...) erworben werden. Nachteile: So harmlos, wie er hingestellt wird, ist er allerdings nicht! Es können durchaus allergische Reaktionen auftreten. Wer nicht genug dazu trinkt, riskiert eine vorzeitige Aufquellung der Samen im Rachenraum und damit eine Erstickungsgefahr, wenn der Samen den Rachen verstopft. Die Wirkung von Medikamenten kann herabgesetzt werden, daher sollte zwischen der Einnahme von Medikamenten und der von Flohsamen mindestens eine Stunde liegen.
Fasten
Am Fasten scheiden sich die Geister. Einige sehen darin eine einfache Mögllichkeit wenige Pfunde in kurzer Zeit wieder abzunehmen, andere fasten aus Überzeugung regelmässig, wobei der Gewichtsverlust eine untergeordnete Rolle spielt. Zu der zweiten Gruppe gehöre ich. Einmal im Jahr faste ich und das seit Jahren, wobei ich natürlich in Schwangerschaften und Stillzeiten aussetzte. Über diese Jahre hinweg wurde ich übrigens immer dicker, nur um die Euphorie in Sachen Fasten etwas zu mindern. Für mich ist es kein Problem, 2 - 3 Wochen lang ausschliesslich Wasser und Tee zu trinken - ich faste derart einmal jährlich und finde es Klasse - aber wie gesagt, ich tue dies nicht zur Gewichtsreduktion und der alljährlich gefasste Vorsatz, den Gewichtsverlust zumindest als Nebeneffekt anzunehmen, meine Ernährung künftig umzustellen und schlank zu bleiben, wurde noch immer gebrochen. In der Fachliteratur wird das Fasten zur Gewichtsreduktion nicht ohne Grund mit einer anschliessenden Diät empfohlen - die ich allerdings noch nie durchgehalten habe. Nein, ich möchte sicher niemanden vom Fasten abhalten, aber wenn irgendwas nach Jojo-Effekt schreit, dann das Fasten.
Dr. Felix-Diät
Über diese Diät gibt es nicht viel zu sagen. ok, ich habe nicht viel gefunden, ausser daß es sie gibt ... Sie funktioniert genau wie die Atkins-Diät, beinhaltet aber mehr pflanzliche Öle und weniger Gänsebraten. Damit ist sie einerseits vernünftiger, andererseits aber auch unattraktiver und wurde nie so populär. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung lehnt sie ebenso ab wie die Atkins-Diät.
Dinner Cancelling
Der Trick besteht darin, ab einer bestimmten Uhrzeit nichts mehr zu essen. Praktisch, man braucht keine besondern Zutaten etc - aber Moppeln wie mir fällt es nicht besonders schwer, den Kalorienbedarf dann halt bis 15 Uhr zu überdecken. Nun, aber wer es probieren möchte, beherzige ein chinesisches Sprichwort, welches: Dein Abendbrot überlasse Deinen Feinden! lauten soll. Um den abendbrot gewöhnten Magen nicht zu verärgern, sollte man sich abends Kräutertees oder andere kalorienarme, aber warme Getränke gönnen.
Eiweiss Diät
Die Eiweiß-Diät ist eine Idee aus den 60ern, als wir begannen, Astronauten ins All zu schicken. Astronautenkost besteht aus Mineralien, Vitaminen und viel, sehr viel Eiweiß in Tablettenform. Raumfahrt schien wissenschaftlich genug, um als Grundstein einer neuen Wunderdiät herzuhalten. Die wissenschaftliche Erklärung zu Verbannung der Kohlenhydrae zugunsten des Eiweiß' war einfach: Kohlenhydrate führen wegen ihrer leichten Verdaulichkeit zu rascher Sättigung, aber eben auch zu schnell wieder aufkommendem Hungergefühl. Also weg mit den Kohlenhydraten und schon ist der Feind der Dicken, der Hunger, besiegt ... Wer keine Kohlenhydrate zu sich nimmt, kann diese auch nicht in Fett umwandeln und wenn Eiweiß die Führung übernimmt, werden zwangsläufig Fettdepots abgebaut. Wenn ein Körper keine Kohlenhydrate verbrennen kann, greift er zu Fett und Eiweiß. Wenn er nun auch kein Fett bekommt, kann er nur noch aus den Eiweißquellen schöpfen. Bei einer reinen Eiweißkost bedient sich der Körper erst einmal an allen gespeicherten Kohlenhydraten. Diese Depots schöpft er innerhalb weniger Tage, in denen rapide abgenommen wird, leer. Jedes abgebaute Gramm Glykogen schwemmt nämlich 4 Gramm Wasser mit sich heraus. Bei einer reinen Eiweißkost kann man also 400 - 800 Gramm Körpergewicht verlieren. Halt, stopp! Nicht freuen - das funktioniert nur eine Woche lang. Nach diesem Raubbau geht es dann an die Fettdepots. Mit jedem Gramm Fett wird nur ein halbes Gramm Wasser ausgeschwemmt und schon sinkt der tägliche Gewichtsverlust auf unter 100 Gramm. Nun sollte man mit der Diät, wenn man sie überhaupt begonnen hat, auch schleunigst wieder aufhören, denn der Körper beginnt seine lebensnotwendigen Körpereiweißbestände abzubauen und es tritt eines der Diätphänomene auf: Die Eiweiß-Diät kann zu Eiweißmangel führen. Und harmlos ist das nicht. Vorteile: rascher Gewichtsverlust in den ersten 2 Wochen Nachteile: Der Cholesterinspiegel kann steigen
Cooley Diät

Cooley Diät

Cooley Diät

Die Cooley Diät vom Ernährungsexperten Donald G. Cooley verspricht einen Gewichtsverlust von 5 kg in 10 Tagen. Allerdings nur für übergewichtige Personen, die normalerweise über 4000 kcal pro Tag aufnehmen.
Bei der Cooley Kur gibt es viel Eiweiß aber nur wenig Kohlenhydrate und kaum Fett. Gegessen werden 750 kcl Fleisch, Fisch, Geflügel, Obst, Salat, gedünstetes Gemüse und Rohkost-Produkte.
Zusätzlich sollen wegen der Nährstoffbedürfnisse die bei der Cooley Diät außer acht gelassen werden Multivitamin- u. Mineralstoffpräparate und Nährhefe aufgenommen werden, um das Defizit auszugleichen.



- hoher Gewichtsverlust, vor allem bei starkem Übergewicht


- Unterversorgung mit bestimmten Nährstoffen
- Schwächezustände
- Mangelsymptome


Brot Diät

Brot Diät

Brottrunk
Brottrunk - sauer und gesund

Die Brot Diät ist extrem praktisch und für jedermann, ob berufstätig oder nicht, durchführbar. Bei der Brot Diät werden pro Tag ca. 1.200-1.600 kcal aufgenommen.
Idealerweise werden 0,7 l Brottrunk sowie 250 g Pumpernickel verzehrt. Der Brottrunk aktiviert den Stoffwechsel, stärkt das Immunsystem und fördert die Verdauung. Aber auch andere Mehltypen, wie Vollkornbrot und Mischbrot dürfen bei der Brot Diät gegessen werden.
Zusätzlich dürfen Magermilchprodukte, mageres Fleisch und Fisch, Gemüse, Obst, Eier sowie Kartoffeln auf dem Speiseplan stehen.
Um den großen Flüssigkeitshaushalt zu decken wird Wasser, Mineralwasser und Matetee empfohlen.



- Rezepte sind schnell zubereitet. - Preiswert und ballaststoffhaltig.
- Die Brot-Diät bietet trotz Kalorienreduktion eine ausreichende Kohlenhydrat- und Eiweißzufuhr.



- einseitige Geschmack, die Brot Diät kann schnell langweilig werden
- Keine Ernährungsumstellung


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