Die Ballaststoff Diät basiert auf dem Prinzip das die unverdaulichen Ballaststoffe (Faserstoffe) im Darm Fett binden und dieses über die Verdauung, bevor es vom Blutkreislauf aufgenommen werden kann, ausscheiden.
Auch muss man ballaststoffreiche Lebensmittel länger kauen, was dafür sorgt das gar nicht soviel Nahrung pro Mahlzeit aufgenommen wird, da man bis das Sättigungsgefühl einsetzt noch gar nicht die übliche Kalorienmenge aufgenommen hat.
Ballaststoffreiche Lebensmittel fördern nicht nur die Ausscheidung von Fetten sondern haben auch durch ihre aufquellende Wirkung ein schnelleres Sättigungsgefühl zur Folge. Diese bremst natürlich den Hunger und man bleibt länger satt. Weiterhin regen Ballaststoffe die Eigenbewegung des Darms an was eine verbesserte Verdauung bewirken kann. Ballaststoffe binden auch Schadstoffe und Cholesterin und helfen den Körper von anderen schädlichen Stoffen zu entgiften.
Besonders ballaststoffreich sind Flohsamen (Psyllium), Leinsamen, Weizen- und Haferkleie. Ballaststoffreich sind alle Hülsenfrüchte, brauner Reis sowie Brot und Getreideprodukte, Obst- und Gemüsesorten und Trockenfrüchte. Pro Tag sollten auch ohne einen Diät Wunsch mindestens 30 g, besser jedoch 40 g Ballaststoff aufgenommen werden. Damit die Ballaststoffe ausreichend quellen können muss viel getrunken werden. Am besten Mineralwasser ungesüßter Tee. Vermieden werden sollte Zucker, weißes Mehl, polierter Reis, Fruchtsäfte, Gemüse aus Dosen oder tiefgekühlt.
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